2018 das wars, ein Jahr mit vielen radsportlichen Highlights geht zu Ende. 187 Mal hat es mich aufs Rad gezogen und 416 Stunden sind dabei ins Land gegangen. Am Ende stehen knapp 8500 KM auf dem Tacho.
Das Merida Team hat heute seinen 20000 sten Kilometer unter meiner Führung bewältigt und ich hoffe auf viele weitere.
2019 kann kommen.
Leider ist die Radfahrdepression immer noch nicht überwunden, aber immerhin habe ich heute schon mal wieder etwas gefühlt was "Spaß" sehr nahe kommt.
Gemeinsam mit Schweiger gings, bei bester Unterhaltung, zunächst am Kanal gen Nordsternpark. Hier wendeten wir und fuhren über Zollverein zurück nach Essen. In Rüttenscheid verabschiedete sich Schweiger zum Wellnessprogramm, während ich weiter gen Baldeneysee rollte. Dann wählte ich die Route ins Hespertal und rollte hinauf nach Velbert, wo ich auf die Trasse nach Kettwig abbog. Bei zunehmendem Wind strampelte ich durchs Ruhrtal als mir "Manni" entgegenkam. Für einen Plausch blieb aber keine Zeit. In Mülheim zeigte der Wind, die Trasse hinauf, nochmals was er konnte.
Silberstreif am Horizont ;-) Na endlich!!!
Dank Bolzano 2018 sind nun einige Kilometer dazugekommen.
Die Jahreskilometer kletter über die 6500 KM und beim Merida Team sind die 18000 KM überschritten.
Bericht unter Bolzano 2018
Von einer kleinen Radfahrdepression befallen sammeln sich die Jahreskilometer nur sehr langsam (5300 Km). Aber bald geht es ja nach Bozen zum diesjährigen Teamevent.
In Vorbereitung hab ich heute schon einmal die 35 mm Racebereifung (Speed King) am Fully getestet. Natürliche Tubeless!!! Allerdings ist das System am VR noch nicht richtig dicht. Fährt sich super und macht vor allem nicht so ein Lärm wie die Crossbereifung.
War mal wieder Zeit etwas auszuprobieren. So konnte ich nicht der Versuchung widerstehen auf 180 mm lange Kurbelarme (Truvativ Stylo) unzustellen. Die Kurbeln wiegen zwar satte 350 Gramm mehr als die XO aber ich denke das ist zu verkraften. Zeitgleich gabs ein neues "Absolut Black" Kettenblatt. Im Hinblick auf "Bolzano" mit 32 Zähnen. Die XO Kurbel wanderte zeitleich aufs Merida 1000. Am Merida Team werde ich außerdem mal die 3- Kettenstrategie von "Absolut Black" probieren (Kette 1 =1000 KM; Kette 2= 1000 Km, Kette 3= 1000 Km dann wieder Kette 1) Die Haltbarleit des Kettenblatts und des Ritzelpakets soll sich dadurch vervierfachen. Hört sich plausibel an. Ich werds mal testen.
Oha!!! Der Juni plätschert so dahin aber die Kilometer sammeln sich nur schwer an. Dafür gibt 3 Zahlen! An der letzten lässt sich gut ablesen wie es in diesem Jahr bisher läuft. Gefühlt garnicht. Mal sehen was die 2. Jahreshälfte noch bringt.
Wer hätte das gedacht?! Nach der Anfangseuphorie kam die Ernüchterung und das Cube hat knapp 3 Monaten wieder den Besitzer gewechselt.
Bericht unter MBW ASSPAIN 2018
Ja, ein lückenlose Dokumentation sieht anders aus aber es ist wie es ist. Der Mai ist angebrochen und ich habe so wenig Kilometer auf dem Tacho wie seit Jahren nicht mehr. Aber was solls mal sehen was noch so kommt.
Eine gefühlte Ewigkeit ist vergangen seit wir in dieser Konstellation die Straßen unsicher gemacht haben. Aber ! "die besten Dinge ändern sich nie" Und so konnten wir heute quasi nahtlos anknüpfen. Einzig der Fitnessgrad einiger Teilnehmer ist momentan nicht auf dem Stand wie noch vor einigen Jahren. Dies hatte als positive Folge, das wir uns sogar unterhalten konnten. So etwas wäre uns früher sicherlich nicht passiert. ;-) Somit wechselte wieder der ein oder andere Spruch was der Stimmung sehr zuträglich war.
Zeitgleich war es meine erste ernstzunehmende Ausfahrt mit dem "Cube" Das Bike fährt sehr gut. Allerdings gerate ich spätestens bei Wurzelpassagen an mein Limit. Schlaglöcher sollte man auch besser umfahren. Wenn möglich werde ich noch auf Tubeless umstellen und die Sitzposition werde ich auch nochmal unter die Lupe nehmen aber ansonsten "Test bestanden".
Danke für die geile Tour!!!
Sollte irgendjemand außer mir diese Seite lesen so könnte auffallen, das es noch garnicht so lange her ist, das ich ein vergleichbares Rad in meinem Fundus hatte (2015).
Der Zufall wollte es wohl so das dieses Bike zu mir fand. Zunächst hatte ich vor es zu verkaufen aber nach ein paar Metern war ich doch überrascht und angetan. Vor allem die hydraulichen Bremsen aber auch die 11 fach Schaltung sind ein großes Plus. Hinzu kommt die Rahmengeometrie die mir irgendwie liegt. Kurzum durchweg positiv und da ja nun ein Platz freigeworden ist werde ich das Cube wohl adoptieren.
Da sich meine Rennradkilometer in den letzten Jahren sehr reduziert haben ( = 0 ) habe ich mich von meinem treuen Renner getrennt. Et war schön...
Dieses Jahr werden wir definitiv nicht am Alfsee zu 24 Std-Rennen starten. Deshalb wird es das MBW Asspain 2018 geben. Der Name steht schon mal und auch das Ziel ist bereits klar. Wir werden das Sauerland im Rahmen unserer Möglichkeiten durchpflügen. Alle weiteren Planungen befinden sich noch in der Schwebe. Aber das wird.
Asspain
Irgendwie ist die Zeit "rubbeldikatz" vorbeigegangen. Der März ist bald rum und noch keine 2000 KM auf dem Konto. Leider gibt es auch kein Malle Trainingslager und so läppern sich die Kilometer nur langsam. Trotzdem baue ich auf die kommenden Monate.
Bei 2 Grad und Ostwind rollte ich zunächst gen Kettwig wo ich auf Fix traf. nach kurzer Routenplanung beschlossen wir gen Hattingen, gegen den Wind zu fahren. Nach einem Kilometer brummte plötzlich mein Rücken ?! Aha Telefon. Am anderen Ende befand sich Ralle . Nach kurzer Absprache trafen wir uns geraume Zeit später am See. Von hier aus hielten wir uns über Land gen Hattingen da der Leinpfad überschwemmt war.
Dann begann Ralles Workshop, natürlich an der windigsten Stelle auf einer Bergkuppe. Da die Äuskühlgeschwindigkeit sich proportional zur Inanktivität verhält war mir schon eiskalt bevor Ralle die Pelle das erste Mal runter hatte. Denn Reifenheber, Flickzeug und Pumpe hatten sich gut versteckt oder funktionierten nicht. Der vermeintliche Ersatzschlauch entpuppte sich als löchrig. So wurde dann also doch geflickt... Endlich ging es weiter und wie das nach einer Bergkuppe so ist bergab. Schlotter.
Kurz nach der Hattinger Ortsdurchfahrt fanden wir den Einstieg in die Nordwest Trasse welche von Hattingen durch Wuppertal führt. Nach ein paar Kilometern bogen wir aber ab in Richtung Wodantal, da Hr. Fix nur ein schmales Zeitfenster hatte. Just am Ende eines Aufstiegs meldete sich Ralle zum zweiten mal. Wieder platt. Gleich einer gut eingespielten Formel 1 Boxencrew nahmen wir unsere Arbeit auf. Leider widerum ohne Erfolg. Wechsel, flick, wechsel, wechsel, flick und weiter gings. Durchs Wodantal rauschten wir nach Langenberg und danach rauf nach Velbert um hier die Trasse gen Kettwig zu entern. Kaum auf der Trasse angekommen erschallte auch schon wieder Ralles bekannter Ruf.
OK ab jetzt wird gepumpt und so war es dann auch. Nachdem wir Hr. Fix in Heligenhaus als geheilt entlassen konnten hieß es für Ralle und mich weiter gegen den Wind gen Mülheim, wo wir per Aufzug auf die Trasse nach Essen emporgehoben wurden. Ordentlich angezählt ging nun wiederum gegen den eiskalten Wind gen Heimat. Mit einem lapidaren "ich bin auch froh wenn ich gleich zu Hause bin" verabschiedeten wir uns am Abzweig Grugatrasse. Für die letzten KM schaltete ich den Autopilot ein.
Was für eine schöne Tour. So kann es weiter gehen!!!