Nachdem der Reifen aufgepumpt ward, mit der heiligen Luftpumpe von “antiochia“, ging es gen Süden
Nach ca. 100 Km fingen wir an die Eifel durchzubürsten schön mit Gegenwind
Day 2 9.8.99
Start Irrel 9.35 (zu spät)
Bus Ralle
Etappenlänge 200 Km
Fahrzeit 7.48 Std. 25,6 KM/H
Nahrung Ralle Kocht und brät was das Zeug hält. Die Pfanne war auch mit dabei
Immer noch fuxxing Gegenwind all Day long !!! Luxemburg : Weinstraße an der Mosel entlang Frankreich : Über 11%ter bis Mandres 4 Tours Neben dem bereits obligatorischen Gegenorkan wurden wir an
diesem Tag zusätzlich mit Regenschauer verwöhnt (Die Ardennen sorgen auch noch fürZusatzspaß). Bei Dielouard belohnt uns ein Regenbogen ( sogar ein doppelter) für das Ausharren in feuchten
Gebüschen. Ralle findet mal einen richtig guten Campingplatz und das Beste daran er liegt nicht mal auf dem Weg.
Fressen Duschen Pennen Vive la France !
Day 3 10.8.99
Start Mandres 4Tours 9.05 Bonjour
6.00
Bus Ingo /Flip
Etappenlänge 165 Km
Fahrzeit 6.25Std. 23,8 Km/H
Nahrung
„ Wir könnten auch im Bus nach Marcelona fahren“ Ingo
17.07 Ingo muss P...; 17.08 Rookie Ingo und Teamchef 2 Flip verändern die Vegetation eines zwischen 2 Kanälen gelegenen idyllischen
Grünstreifens durch einbringen hochwirksamer Düngeersatzstoffe +Danke 17.09 Ingo muss P...;17.10 Wird dringend; 17.11 Regen behindert weiterhin das Ingo P... gehen kann. 17.12-17.16 siehe 17.11
(17.17); 17.18 Ingo hat gute Ideen, zweifelt sie aber selber immer wieder an. 17.19 Wo bleiben die nur.21.00 Flip öffnet die 5. Dose Bier (einhändig) Ralle kämpft gerade mit der 2 ten 22.00 Gute
Nacht; 22.10 Ingo konnte endlich p...;22.11Der Himmel p...t auch
Nachtrag: Der ausgewählte Campingplatz schien zunächst eine gute Wahl zu sein. Im Laufe von wenigen Sekunden ( 1) entpuppte er sich
allerdings als holländerverseuchtes Dreckloch (schön, schattiger Platz bei Hitze zu empfehlen ) Flip streicht nach ca. 70 KM entnervt die Segel und steigt zu Ingo ins Auto, wo er hautnah die
Geburt des 1. Gang-Syndroms miterleben Kann/muss. Ralle und Schweiger fahren die Etappe zu zweit zu Ende. Wieder werden wir den Ganzen Tag von Regenschauern begleitet und der Wind tut sein
übriges. Die Landschaft bleibt weiterhin wellig. Am Nachmittag geht es tendenziell bergab.
Day 4 11.8.99
Start Langres 9.00
Bonjour 6.20
Bus Flip
Etappenlänge 228 Km
Fahrzeit
Nahrung Pfannekuchen mit Banane und Äpfeln
Das aufstehen entpuppt sich mehr und mehr als die größte Hürde bis zum Frühstück. Wie alte Pflaster auf der
Haut so kleben wir an unseren Schlafstätten fest. Der Ablöseprozess muss als mehr als schmerzhaft bezeichnet werden. Sobald der Kopf wieder einigermaßen durchblutet ist gibtÂÂÂ’s auch
bereits den nächsten Schlag auf den bereits so geschundenen Körper. Die sich hinter den Sehschlitzen verbergenden Augen können nach der Betrachtung der Wetterlage auch nur feststellen, dass die
Wolken schon wieder mit Mach 2-3 am Himmel fangen spielen.
Nach schier endlosem Minuten sind endlich die 2-3 Meter bis zum asketisch verzierten und mit diversen Nahrungsmitteln aufgeforsteten Frühstückstisch zurückgelegt. Nach kurzen überlegen ob man
besser im stehen Frühstücken sollte um die Energie fürs wiederaufstehen zu sparen, erledigt sich diese Frage von selbst da der einst so straffe Körper beim bemerken eines Sitzmöbels sofort
jegliche Spannung verliert.New Record!!!! Ingo (11.47) Every GxxDAMN 11KM Piss
Erste Pause in „ Is Sur Tille „
Doch schon unglaublich kurze Zeit später ( 1 Std) schaffen es diese Athleten, die sich selbst in
Jahrelanger, harter, täglicher Arbeit einen unglaublichen Metabolisms antrainiert haben, ihren schlaffen Körper auf ein unbesiegbares Leistungsniveau Hochzuladen. Die stets ausgewogene Ernährung
spielt hierbei eine Schlüsselrolle.
Ach Du Scheiße da sind sie schon wieder ASSPAIN
Nennt mich Lance-Ralle sagt: Eier haben zu viel Cholesterin“
16.48 „Lass uns mal nen Tacken rausnehmen“ 3. Pause bei Km 160
17.30 Ingo philosophiert während sich Lance-Ralle den S... einreibt Ingo sagt (Frei nach):“Wenn
Leiden unendlich wäre würde es dem Menschen der Fähigkeit berauben handeln zu können. Diese Etappe hat uns in die Rhone Alpen gebracht. Erfreulicherweise war der Wind Heute gnädig mit uns und hat
uns nur von der Seite angeblasen. Sorge macht uns allen der zunehmende Verlust unserer Sprechfähigkeiten ( Ausruf Ingo “ Ralle Pulle weg )und der ständig steigende Tablettenkonsum in
Verbindung mit aufputschenden Getränken. Ansonsten gab es Heute eine Sonnenfinsternis die wir aber nur halb erleben konnten da wir schon zu weit südlich waren.
Day 5 12.8.99
Start Matour 9.00
Bonjour 6.20
Bus Schweiger
Etappenlänge 250 Km
Fahrzeit 8.04, 31Km/H
Nahrung Reismatsche
Die Berge, die Stadt, der Fuß, der Wind endlich Rückenwind
Nachtrag zum 5.Tag vom 15.8.99
Während der letzten Tage stand das gesamte Team unter hohem Druck, was zu teilweise kritisch eskalierenden
bis aphatisch-resignierenden„ich raste aus“ Kommentaren geführt hat. Doch mit wachsender körperlicher Ermüdung scheint die mentale Stärke unter der alle teilnehmenden Athleten zu leiden
haben, immer wieder zu siegen. Da ich gerade komischerweise etwas Zeit habe soll nun eine kleine Zusammenfassung des 5.Tages folgen. Am 12.8. war die Welt noch in Ordnung und wir flogen
angetrieben durch ein “laues Lüftchen“ das Tal der Rhone herunter. Mit 40-50 sachen ballerten wir über die Hauptverkehrsader das die Funken nur so flogen. Am Morgen des Tages hatten wir
zunächst noch ca. 30 Km in den Rhone –Alpen zurückzulegen, diese führten durch eine superschöne Landschaft und am Ende wurde unsere Kletterarbeit mit einer unmenschlich langen Bergabfahrt
belohnt (40 Km Bis Lyon). Die paar Meter bis zum Mittagessen waren bald geschafft doch leider wurden nach dem ausgiebigen mahl ( Schweiger sei Dank) einige Teammitglieder etwas träge so das wir
langsam aber sicher von einem Gewitter eingeholt wurden. Schließlich sind wir dann doch im Regen gefahren. Nichts desto trotz ging es auch am Nachmittag mit unverminderter Wucht weiter. Durch
eine einmalige Wetterlage hatten wir das Vergnügen bei Sonne im Regen zu fahren und dabei einen doppelte Regenbogen betrachten zu können( Ralle mag Regen gar nicht). Nach über 240 Km
und einem kleinen Campingplatzverwechslungsspiel, das uns allen noch ein paar Zusatzkilometer gebracht hat, konnten wir dann schließlich doch noch unser Abendessen (Reismatsch) einnehmen.
Leider oder Gott sei Dank war es natürlich schon wieder dunkel als die ersten Nahrungsbrocken unseren Schlund passierten.
Day 6 13.8.99 FRIDAY THE 13TH
Start St Lager Bressac
9.00
Bus Ralle
Etappenlänge 176 Km
Fahrzeit 5.48 Std.
Nahrung Fleisch
Bus defekt, es lebe das Handy, Ralle mal ganz unentspannt, ADAC Checkheft von 1996, Endlich Strom,
Weintrauben fressen und rumliegen( andiversen Stellen ), Autos Autos Autos, Dreck auf der Haut, Sonnencreme, Schlafen und doch immer noch fahren
Nachtrag zum 6.Tag vom 15.8.99
Neues Spiel neues Glück, so begann für uns der nächste Tag. Der Klebstoff, der uns an unseren Liegestätten
festhält wurde immer stärker und der Zenit sollte noch nicht überschritten sein. Jeden morgen das gleiche Spielchen. Schweiger sitzt als erster am Tisch und schaufelt Nahrung, während Ingo
irgendwie die ganze Zeit beschäftigt scheint ist Ralle heute ganz entspannt, denn es lockt der Bustag nach 3 Tagen harter Arbeit auf dem Rad. Bei den Radlern lief alles nach Plan. Nach
einer schönen Einrolletappe von ca. 20 Km sollte der Rekordschnitt von 31,3 Km /H auf 240 Km gebrochen werden. Auch winkte die Chance einen neuen Rekord in Punkto Streckenlänge erzielen zu
können. Gegen 13.25 rollten wir Radler nach 115 Km mit einem 33 Schnitt an das Mittagsziel heran um Dort festzustellen das kein Servicewagen da war . Das Handy, dass mittlerweile alle benutzen
konnten, visualisierte nach dem einschalten eine mehr als üble Info „BUS DEFEKT“ war auf dem Display zu lesen. Selbst der sonst so entspannte „ ja ist doch kein Problem „ Lance klang
am höhrer reichlich genervt.50 Km hinter uns hatte Das Gaspedal seinen Geist aufgegeben und unseren Servicewagen samt all unserer Habe mitten auf der befahrensten Scheißlandstrasse
Südfrankreichs, im Dicksten Verkehr zum Erliegen gebracht ..Nur zögernd entschlossen wir uns schließlich zurück zu fahren, aber schließlich nachdem wir ca. 30 Km geschafft hatte entschlossen wir
uns an der Hauptstasse auf ihn zu warten. Nach endlosen Stunden im Halbschatten ( Im Schatten war es zu kalt in der Sonne zu Heiß) ohne Nahrung und Flüssigkeit zeichnete sich am Horizont
endlich unser Servicewagen ab. Ingo Stieg auf anraten der beiden Kapitäne zu Ralle in den Bus und die Teamchefs meinten sie müssten noch mal ausrasten (Wozu war das gut?!) Zeitgleich kamen
wir endlich in Bezouce unserem erwählten Lagerplatz an wo Ralle uns wieder ganz entspannt ( Jointatmung sei Dank) ein nahrhaftes Gericht zauberte.
Die Stimmung war auf jeden Fall wieder da und das ein oder andere stark Mineralienhaltige Getränk ließ die Erlebnisse des Tages dann leichter ertragen. Anzumerken bleibt noch, dass Bezouce
wahrscheinlich der einzige Campingplatz Südfrankreichs ist der genau zwischen Autobahn und Landstrasse liegt. Nun ja zumindest hatten wir genügend Platz zum Campen .Als dann Nachts um 22.00
Uhr genau über unserem Zelt der 1000 Watt-Scheinwerfer anging wussten wir warum.
Day 7 14.8.99
Start Bezouce
9.00
Bus Ingo
Etappenlänge 221 Km
Fahrzeit 7.45 Std.
Nahrung Nudeln
Dies ist einer dieser Tage die mal wieder vollkommen unkommentiert in unserem Tourtagebuch geblieben
sind. Nach fast einem Jahr fällt es mir schon etwas schwer mich noch an einzelheiten zu erinnern aber das wird schon . Zunächst einmal eine kleine Orginaltextpassage
Mit einem Augenaufschlag der noch scheinbar leicht von uns zu bewältigen ist, ergreift die Wirklichkeit mit
erschreckender Schnelligkeit von uns besitz. Gegen unseren willen quälen wir uns die ersten Minuten des tages dem unvermeidlichen Asphaltprogramm entgegen.
Ingo hat sein ganz eigenes Programm . Scheinbar können einige Handlungen nicht abgeschlossen werden bevor nicht bestimmte andere Handlungen begonnen oder abgeschlossen wurden. Diese Ablaufkette
einmal unterbrochen führt zu einer Orientierungslosigkeit die sich im scheinbar ziellosem umherlaufen, begleitet durch kurze, exakte Selbstgespräche manifestiert( Scheiße, Oh Gott
...)
Erschwert wird dieser Zustand am heutigen Tag durch ein Phänomen, dass wahrscheinlich das wahrscheinlich bald in jedem Lexikon beschrieben sein wird “Der 1. Gang“ ( Originalzeichnung auf
der nächsten Seite)
Wie auch immer Er hatÂÂÂ’s geschafft “ Respekt“
Endlich im Süden angekommen , Endlich Warm aber leider auch wieder übler Gegenwind
Radfahrtechnisch war der Tag auch alles andere als leicht. Zuerst die Hitze gepaart mit
Wind . Wir kamen uns vor wie in einem Umluftherd bei 250 Grad und dann auch noch diese Autos. Um Montpellier hatten wir echt megafette Staus . Dann GingÂÂÂ’s am Meer entlang über Sete
(Ralle und Schweiger suchten Abkühlung in den Fluten) Ingo hatte nen Hals wegen dem Scheiß Stop an d Go Verkehr. Und dann hat uns der Wind mal wieder voll ins Gesicht geblasen . Und dann diese
unseligen Absprachen mit dem Zeltplatz . Auf einmal ist Ralle weg . Wohin? Welcher Zeltplatz? Bis wir endlich im Mückenverseuchten La Palme sind geht die Sonne auch schon wieder unter
.
Day 8 15.8.99
Start La palme
9.00
Bus Flip / Nach 60 Km Ralle
Etappenlänge 230 Km
Fahrzeit 8..18 Std .27,5 Km /h
Nahrung Nudeln
Noch irgendwelche Worte über das aufstehen zu verlieren ist wohl Sinnlos. Heute lockt eine ganz besondere
Belohnung. Sollte das unmögliche vollbracht werden so sehen wir am Abend Barcelona und am nächsten Morgen vielleicht schon Mallorca.
Nach 60 Km muss Ralle aufgrund seiner Achilles Sehne die Segel streichen und das Busfahren zu seiner
Beschäftigung machen.
Wir überqueren die Ausläufer der Pyrenäen und fallen in Spanien Ein . Dort erwartet uns eine
erbarmungslose Landstrasse mit Hitze und wind . Noch einmal eine schier endlose Zeit vergeht. Ralle ist nicht am Mittagstreffpunk . Dann endlich Doch unser Auto ist von einer
Fliegenpest bevölkert und unsere Bratkartoffeln landen im Dreck der Strasse. Bei dem Versuch eine der ca. 100000 Fliegen Abzuwehren, die anscheinend eine Busbesichtigungstour gebucht
hatten. Absolute Hitze , Heiß ,Heiß, und nochmals Heiß durch welliges Gelände und Barcelona war noch stunden entfernt. Doch ein spätes Mittagessen welches alle Sinne enorm
ansprach sorgte für einen Wandel. Die Kilometer schmolzen nur so dahin und schließlich standen wir vor den Toren Barcelonas.
Die letzten Kilometer fuhren wir alle im Bus . Wir behielten allerdings die Helme auf was angesichts
ralles ausgesprochen Spanischen Fahrstiles angebracht erschien.. Endlich am Haven angekommen hatten Ingo und ich ca. 1000 mal geheiratet etc... aber leider nur mental.
Wie durch ein wunder bekamen wir noch Fährkarten , leider aber zu wenige was uns erst auffiel
als wir an Bord fahren wollten .
Kleine Verzögerung aber dann war alles gut . Auf die Fähre in die Dusche ,lecker die reste aus der
Schiffsküche essen und dann aufs deck und pennen
Mallorca
Zunächst Verwirrung, dann endlich hat mein Gehirn wieder Kontakt zu den Rezeptoren. Verschiedenste
ungewöhnliche Impulse senden diese quer durch meinen Körper, bis schließlich ein verwertbares Ergebnis in form eines bewussten Gedankens durch meinen kopf zuckt. Meine erste willentliche Aktion
dient dem drehen meines Kopfes in Richtung Uhr um festzustellen wie viele Stunden ich geschlafen habe. Erstaunlicherweise ist es bereits 7 Uhr . Das bedeutet zweierlei. Erstens, ich habe mehr als
6 Stunden geschlafen und zweitens wir sind bald da. Mit einer leichten Schaukelbewegung bringe ich mich in die stabile Seitenlage um mich dann fließend über die hocke in den Stand
hochzuschrauben. Land in Sicht.
Wir rollen vom Schiff in eine uns vertraut-unbekannte Umgebung. Der strom der autos führt uns aus der stadt. Hier und da ein kleines abbiegen und alsbald befinden wir uns vor den toren Palmas.
Allgemeine Unlust macht sich breit, doch auch die letzten Kilometer wollen wir noch mit dem Fahrrad zurücklegen. Wir machen uns bereit für eine recht kurze etappe. Schweiger darf/muss
fahren. So rollen wir zu dritt durchs land und plötzlich kommt der Hausberg. Er hat sich gewandelt und ist nur noch eine der vielen Wellen die wir bereits bezwungen haben.
Dieses Phänomen sollte uns in den folgenden tagen immer wieder begegnen. Mentale und körperliche
Stärke lassen uns die einst so reizvollen und herausfordernden berge als gewöhnliche asphaltierte Verbindungswege erleben. Allein die außergewöhnliche Schwüle Hitze lasst uns schwitzen wie in der
Sauna.
Dann sind wir plötzlich da, sind angekommen , am Ziel
Ab hier nur noch für ASSpain- Tour Teamfahren
17.8. 99 INGO
Aufgewacht am Strand. Um uns herum wird der Sand geharkt. Ein nacktes paar tollt im wasser. Geraume zeit später: Ich wache auf und bin allein. Verwirrt irre ich zum hotel , kein Mensch, kein Bus.
Ich muss k... und fühle mich eher schlecht. Kaufe Tempos im Supermarkt und k... den Pinienwald voll. K...in riesiger Menge da der Enddarm an vorigen Tag nicht geleert wurde. Irre weiter herum.
Gefühle von Obdachlosigkeit überkommen mich. Fühle mich von der Welt verlassen. Ende schließlich im Schatten des Schlafstrandes, wo ich von dicken Frauen umzingelt herumliege und döse. Ab
und zu gehe ich ins Wasser. . gegen 17. Uhr hat das Alleinsein endlich ein Ende. Wir sind wieder vereint die Asspain Gang.
18.8.99 INGO
Heute am cap Formentor bzw. auf der Heimfahrt, mussten wir das Pupsen aus angst einstellen, das sich unsere Gase aufgrund der Hitze direkt am A... entzünden könnten
25.8.99 FLIP
Die Tage vergehen wie im Flug und in zwei tagen beginnt für uns bereits die rückreise mit einem kleinen
Abstecher über Alp d huez
26.8.99 FLIP
Über einmalige Banalitäten oder Warum hupen die alle?
Sollte sich tatsächlich irgendjemand bis zu dieser Textstelle durchgelesen haben, so ist es wohl spätestens
jetzt an der Zeit anzumerken, dass einzelne Passagen mehr als subjektiv geprägt sind. Sie sind auf gar keinen Fall eine Art Group mind des Asspain- teams. Ich kann allerdings nicht ausschließen,
dass sich einzelne Athleten durchaus in der ein oder anderen formulierung wiederfinden können. Trotz diverser Substitute und verschiedenster erlaubter Substanzen ist das gesamte
Asspain-team von einer heimtückischen Seuche befallen. Diese konnte sich in Folge extrem günstigern Umweltbedingungen in unseren Körpern zu stattlicher Größe entwickeln.
Endlich befreit vom Zwang der körperlichen Leistung bleibt nun mal die zeit die ein oder andere Zeitblume
zu rauchen und die Aufmerksamkeit auf die Besonderheiten in der näheren Umgebung zu fokussieren. Neben der Antwort auf die anfangs gestellte Frage eröffnen sich plötzlich abgründe von
Perspektiven ...