Terminplanung 2012

Wie immer, werde ich wohl alles um die Zeitfahrcuptermine herum planen.

 

Termine Zeitfahrcup 2012

 

Lauf Datum Startzeit Strecke  
1. Lauf Sa 21. April 2012 10:00 - 12:00 Uhr 17,2 Km 38,30 KM /H
2. Lauf Di 01. Mai 2012 10:00 - 12:00 Uhr 17,2 Km 40,50 KM /H
  06.05 Cycletec   22,0 Km 39.01 KM /H
3. Lauf Sa 19. Mai 2012 10:00 - 12:00 Uhr 34,4 Km 40,87 KM /H
4. Lauf So 03. Juni 2012 10:00 - 12:00 Uhr 17,2 Km 39,85 KM /H
  09.06 Cycletec   33,0 Km 39,27 KM /H
5. Lauf Sa 16. Juni 2012 10:00 - 12:00 Uhr 17,2 Km 40,31 KM /H
6. Lauf So 01. Juli 2012 10:00 - 12:00 Uhr 34,4 Km 40,26 KM /H
  08.07.Cycletec   44,0 Km 37,45 KM /H
7. Lauf Sa 14. Juli 2012 10:00 - 12:00 Uhr 34,4 Km 40,13 KM /H
  22 07. Cycletec Paarzeitfahren 44,0 KM 38.63 KM /H
  05.08. Cycletec   33,0 KM 38,65KM /H
8. Lauf Sa 28. Juli 2012 10:00 - 12:00 Uhr 34,4 Km - - - - - - - - - 
9. Lauf Sa 18. Aug. 2012 10:00 - 12:00 Uhr 17,2 Km  - - - - - - - - - 
  So 19. Aug Vattenfall   150,0 KM 35,00 KM/H
  09 09. Cycletec Paarz.   44,0 KM 39,90 KM/H
 Bezirksmeisterschaften

 Sa 15.09.2012

     
10. Lauf So 21.Sep.2012 10:00 - 12:00 Uhr 51,6Km  

                                                

http://www.cycletec.de

http://www.zeitfahrcup.de

http://www.hernolds-radseiten.de/index.php?option=com_chronoconnectivity&Itemid=28

 

 

Das wars 2012

2012         8314,14 Km  164 mal auf dem Bock gesessen oder 351:20:52 Stunden und dabei ca 34570 Höhenmeter gemacht

 

 

29.12.2012

Bei bestem Wetter starteten Bodo und ich bei erfreulichem Gegenwind gen Ruhrtal. Hinter der Mendener Brücke trafen wir auf Ralle und gemeinsam machten wir uns auf den heutigen Tourgast "Volkmar"abzuholen. Gemeinsam suchten wir einen Weg über den matschigen Auberg zurück ins Ruhrtal. Dort schlängelten wir uns entlang des Leinpfads. Vor Kettwig war der Weg überflutet und so wurden unsere Bikes fast zu "amphibien" MTB`s. Nach kurzem Stop folgten wir der Ruhr am Baldeneysee entlang  bis zur Gruga Trasse. Nach ein paar Kilometern trennten sich Ralle und Volkmar von uns. Zusammen mit Bodo gins noch zur örtlichen Tankstelle um die Räder ein wenig zu säubern und dann war auch die heutige Tour Geschichte. 58 Km in 2:40 Std.

 

 "Selbst Tragepassagen konnten uns nicht aufhalten"

23.12.2012   Wellnestour

Trotz Dauerrregen starteten Bodo und ich um 9:30 zu einer MTB Tour. Vorab hatten wir schon den Plan gefasst uns Richtung Norden aufzumachen und so gings direkt los. Über nasse, matschige und mit tiefen Pfützen übersähten Wegen gings Richtung Bottrop zur Zeche Haniel. Von dort aus folgtem wir dem Rotbach Richtung Dinslaken. Nach den Matschpassagen am Rotbach übernahm Bodo die Führung und brachte uns über verschlungene Wege nach Dinslaken. Klatschnass und von oben bis unten voll eingematscht näherten wir uns dem Klärwerk an der Hoag Trasse.  Hier bogen wir zum Rhein ab. Auf Höhe des Schwelgernstadions kehrten wir bei der Filiale eines bekannten Mineralölkonzers ein um uns mit Nahrung und Getränken zu versorgen. Da wir schon einiges an Wind hatten war der Akku schon ordentlich angefressen und auch der nasse, matschige Untergrund sog die Körner nur so aus den Beinen. Weiter gings zum Rhein, wo wir vom Gegenwind stark abgebremst wurden. Wir wechselten in der Führung ab und nach ca. 6 Km kam der Wind endlich von der Seite und schließlich eher von hinten." ENDLICH"  Kurz vor erreichen des Hafens bogen wir östlich ab um über den Industriepark nach Oberhausen zu gelangen. Von einem angenehmen Rückenwind grtrieben erreichten wir wieder die Hoag-TRasse und schließlich die Emscher. Mangels Ortsschildern sprinteten wir hier noch an zwei Stellen um die Bergwertung. Uff, dann war der Akku endgültig leer. Aber das Ziel war ja auch schon in Sicht. Eine Tour die echt außergewöhnlich war, vor allem wegen der extremen Wetterbedingungen. Am Ende stehen 79 Km auf meinem Tacho. 21,8 er Schnitt in 3:37:23 Std.  So kanns weiter gehen.

 

 

 

09.12.0212 Frost und Schnee Ole

 Nachdem ich bereits Donnerstag und Freitag den ersten Schnee unter den Reifen hatte sollte Heute mehr davon Kommen. Gesagt getan! Mit etwas Verzögerung starteten Bodo und ich gegen 9:45 gen Trasse. Teilweise war es schon recht glatt aber wir fuhren ruhig und ohne Hast. Über sehr schöne verschneite Wege gings zunächst nach Werden um dann über MH Flughafen wieder auf die Trasse zu gelangen. Knapp 40 KM in 3 Std.

 

 

Das "neue" alte Bike (mit alten aber immer noch neueren als meine alten Teilen) bewährt sich bestens.

 

 

 

25.11.2012  20 Jahre

Nach kurzer Einfahrphase rollte ich bei Ralle auf den Hof. Nach kurzem Radcheck fuhren wir 20 m weiter um Andreas einzusammeln. Gemeinsam gings Richtung Orange wo wir noch Bernd trafen. Bei bester Unterhaltung gings nun ins Ruhrtal wo wir zunächst den Schellenberger Wald  beackerten. An der Isenburg vorbei schlängelten wir uns zum Baldeneysee hinunter um dann wieder fleißig im Stadtwald herumzuklettern. In Werden angekommen schlichen wir bei extremen Gegenwind an der Ruhr entlang um dann Richtung MH Flughafen wieder eine Kletterpassage einzulegen. Über schöne Wege und Trails gings an Kettwig vorbei zur Ruhr und dann nach MH. Ralle hatte leider während der ganzen Fahrt Probleme mit der Schaltung und auch der obligatorische Sturz durfte Heute natürlich nicht fehlen. Aber auch Bernd legte einen satten Ausrutscher hin. Glücklicherweise alles ohne weitere Schäden. Ein Highlight der Fahrt war die Feststellung das Andreas und ich schon vor 20 ig Jahren gemeinsam im Urlaub waren (Hochschulsport). Eine sehr schöne Tour mit knapp 800 Hm auf 62 Km in 3:19 Std.

 

 

17.11.2012   Ralle ruft an!!! "Wir könnten doch mal bei gutem Wetter fahren" "OK"

Um 11 Uhr rollte ich bei Ralle auf den Hof. Da das zerstörte MTB noch nicht einsatzbereit war gings sogleich mit dem Renner los. Nach einer kleinen MTB-Passage erreichten wir die Achse.  An der Gruga vorbei , wo wir auf Marcel H. trafen der joggender Weise seinen Nachwuchs vor sich herschob, kamen wir bald nach Steele.  Ab hier folgten wir dem Leinpfad. Ein zunehmender eiskalter Gegenwind machte uns ganz schön zu schaffen. Dann hielten wir uns Richtung Langenberg dann noch kurz übern Berg und weiter zum Baldeneysee. Die letzten Kilometer folgten wir dem Ruhrtal nach Mülheim um dann nach Essen abzubiegen. Uff nicht mein bester Tag und so war es über weite Strecken echt anstrengend.

Knapp 79 Km in 3:11 Std,

 

 

 11.11.2012   Farbenrausch

"Und wieder trieb es uns hinaus in die Wildnis auf der Suche danach was uns eigendlich bewegt und antreibt. Auf matschigen Wegen, durch Wälder, hinab über Wiesen, bergan auf Asphalt und wieder von vorn oder anders herum. Getrieben vom Wind und Willen, gnadenlos gegen uns selbst und unser Material, endeten wir, wo wir begannen. Und was blieb waren die Erinnerungen und die Farben ."

 

Wieder mal eine wunderschöne Ausfahrt. Heute mit Gaststar Ralle!!!. Glückwunsch nur einmal gestürzt und 1 wichtiges Teil am Rad zerbrochen. ASSPAIN

Knappe 55 Km

 

 

04.11.2012 Wellness Tour 

Um 9.30 fuhren Bodo und ich zum Gasometer OB, wo wir uns eigentlich mit Grandpa Pichler und Taucher treffen wollten. GP Pichler lies durch eine SMS verlauten das er unpässlich wäre und so ruhten unsere Hoffnungen auf Taucher. Und tatsächlich, der Mann der zum Zeitfahren keine Zeit hat, wartete schon auf uns. Nach kurzem Plausch mit Baywatch (Meister des Klettergartens) beschlossen wir auf eine flache Runde zu gehen. Am Kanal entlang gings Richtung Rhein. Kurz vor der Ruhrschleuse passierten wir meine Sturzstelle um dann nördlich abzubiegen. Hier schmerzten meine Rippen noch einmal kurz auf aber ansonsten melden sie sich kaum noch. Von einem frischen Lüftchen getrieben gings den Rhein abwärts. Bei der Bergwertung am Alsumer Berg sprang meine Kette ab und so konnte Bodo hier die volle Punktzahl einkassieren. Auf der Hoag -Trasse kam dann endlich mal der Wind von vorn und wir begaben uns in Zeitfahrposition, welche auf dem MTB nicht wirklich aerodynamisch ist. Egal!!! Begleitet von so mancher Lebensweisheit (Taucher und Bodo sei dank) strampelten wir weiter in Richtung des bereits sichtbaren Gasometers. Hier verabschiedete sich Taucher von uns und wir nahmen die letzten Kilometer allein in Angriff. Bei einer letzten Bergwertung gelang es mir auf der letzten Rille vor Bodo zu bleiben. Danach galt es nur noch die Räder vom Schmutz zu befreien. Geschafft!! Sehr schöne Tour, die hoffentlich bald eine Fortsetzung findet (Es ist echt erstaunlich das es nach so vielen Jahren immer noch Sprüche und Witze gibt die ich noch nicht kenne!!) 

Mein Mäusekino sagt: 58 KM , 2:42:20

 

 

 

 

27.10.2012  Ehrung Zeitfahrcup

Etwas verspätet, aber längst nicht als letzte betraten Bodo und ich den Festsaal. Nachdem das Volk gespeist hatte läutete Horst zum ersten aber nicht letzten mal, mit seinem Fahrradglöckchen, und nahm die Ehrungen vor. Den Abschluß bildete eine Verlosung bei der auch nochmals ordentlich abgestaubt wurde. Alles in allem ein kurzweiliger Abend, bei dem jede Menge Pokale unters Volk gebracht wurden. Ich selber konnte auch wieder zwei mit nach Haus nehmen.

An dieser Stelle auch von mir ein dickes Dankeschön an das Organisations und Ausrichtungsteam des Zeitfahrcups allen voran Horst. Man merkt wirklich das ihr mit Herzblut dabei seid.

Vielen Dank

 

 

13.10.2012 "Die braunen Flüsse"

So, heute startete ich unter Bodos Aufsicht zu einer MTB Ausfahrt. Wir schlängelten uns entlang der Abwasserkanäle nach Norden um nach einer Schleife über Bottrop zurück nach Essen City zu fahren. Hier bogen wir auf die Achse nach Hause ab. 2:30 Std. und ca. 53 Km können wir uns für diese ruhige Ausfahrt gutschreiben. Leider zickt der Arm immer noch rum und die Rippen sind auch erst bei 80 %. Aber es geht bergauf!

 

 

 

 09.10.2012

 

Heute habe ich die ersten Fahrversuche unternommen und es geht schon wieder ganz gut. Die Rippen heilen bestens, nur mein Arm macht mir noch zu schaffen.

Leider hab ich durch meinen Sturz den Sieg in der Stadtmeisterschaft verpasst und bin nur 2. geworden. Auch beim Cycletec Cup und beim Zeitahrcup bin ich zurückgefallen und die Racing B´s haben auch gelitten.

 

Stadtmeisterschaft:    2.Platz

Zeitfahrcup            :  11.Platz   /61

Cycletec                :  17.Platz   /58

Racing B`s            :    7.Platz      /17

 

Mal sehen was die letzten Monate noch so bringen

 

 13.09.2012

Nachdem am Vortag bei meinem Alltagsrad der Rahmen gebrochen war musste ich Heute mit meinem "Fully" zur Arbeit aufbrechen. Auf dem Rückweg kam es durch einen Fahrfehler zu einem Sturz. Leider hatten 4 Rippen nicht die notwendige Flexibilität  und sahen sich gezwungen zu brechen.  Nun ist erstmal Pause!!! AUA

 

 09.09.2012 Cycletec Paarzeitfahren 44 KM

Mit gemischten Gefühlen und eher schlechter Laune fuhren wir nach Krefeld. Die Chance auf gute Beine nach der gestrigen RTF war eher gering und Bodo konnte die letzten 2 Wochen auch kaum trainieren. Wir gingen in die Einfahrrunde und so wenig Wind gestern war, so viel war heute. Es blies ordentlich (wie immer). Nach kurzer Begrüßung gings auch recht bald los. Die erste Runde bewältigten wir in 17 min (40,3 KM/H), wobei zu erwähnen ist das die Strecke verlängert wurde. Nun wechselten wir alle 2 min und es lief gut.

Für die 2. Runde brauchten wir 10 Sek länger und dann wurde es hart. Zunächst bekam Bodo Probleme und ich musste vorzeitig wieder in die Führung. Dann merkte ich das mein re. Oberschenkel zu krampfen begann. Da wir aber schon auf der Gegenwindgeraden vor der 3. Zieldurchfahrt waren glaubte ich so langsam daran das ich durchhalten könnte. So gings  irgendwann in die letzte Runde. Bisher hatte alles gut geklappt. Ok die Wechsel könnten verbessert werden und das Anlatschen nach den Kurven lief suboptimal aber eigendlich alles im grünen Bereich. Dann endlich mit einem gemeinsamen Schlusssprint gingen wir durch Ziel und ließen uns erschöpft ausrollen. Leider erfuhren wir im Ziel das es einige Stürze gegeben hatte . Bei einigen war die Tapete ab und Norbert musste Aufgrund einer schweren Schulterverletzung sogar in Krankenhaus.

 

Von hier aus ; GUTE BESSERUNG!!!

 

Tja und was sagt die Zeit ? Mit ganz viel Glück könnte eine 40 vorne stehen. Mal sehen.

 

 16:59; 17:13; 17:20; 17:17

so sind die offiziellen Zeiten, macht insgesamt  01:08:49 Std. mit einem Schnitt von 39,9 Km/H

 

 

Moers 08.09.2012

Kurzentschlossen gings heute zur Moerser RTF. Nach dem Einchecken ging auch direkt die wilde Hatz los. Dass Treff Team gab vollgas und wurde am Ende auch mit einem 37,3 er Schnitt belohnt. Nach 30 KM nahm ich Gas raus, denn ich wollte am Sonntag in Krefeld ja mit Bodo beim 44 Km Paarzeitfahren starten. Christian beschloss weiter mit den Jungs Gas zu geben und ich wartete auf Ralle, Ingo und Schweiger. Gemeinsam gings bei guter Unterhaltung und ambitionierter Fahrweise gen Venlo. Mit dem Wendepunkt der RTF kam ein leichter Rückenwind der uns langsam aber sicher gen Moers blies. Am Ende war ich total verspannt, leer und von Krämpfen geplagt. Mit einem knappen 31,5 er Schnitt rollte ich über die Ziellinie.

 

19.08.2012 Vattenfall Cyclassics

Zum Glück war es das wärmste Wochenende des Jahres als Christian und ich im Stau vor dem Elbtunnel standen, so konnten wir unseren Körper schon mal auf die Anstrengungen des nächsten Tages vorbereiten. Um die Motortemperatur zu senken haben wir natürlich das Gebläse auf "Vollgas HEIß" gestellt !  Etwas dehydriert kamen wir schließlich bei unserem Gastgeber an. Nach einer kurzen Erfrischung gings auch schon in Richtung Hamburger City um die Startunterlagen abzuholen. Christian und Christian/Nick glänzten mal wieder durch kreative Spurwahl durch den Hamburger Berufsverkehr, während Carsten und ich die meisten Verkehrsregeln zu beachten versuchten. Nach kurzem Gedrängel hatten wir unsere Klamotten beisammen und so gins zurück zum Abendessen. Dank Ramonas Rundumsorglospaket gabs lecker Nudeln .  Da wir am nächsten Morgen schon zeitig raus mussten (5  Uhr) wurde es ein eher kurzer Abend. 

Das Schlafen viel mir schwer, es war heiß und irgendwelche Leute gingen anscheinend auch noch mitten in der Nacht mit ihren Köter spazieren, sodass ich immer wieder, von Stimmen aufgeschreckt erwachte. Um 5 surrte mein Wecker. Klamotten sortieren, anziehen... Mist keinen Brustgurt dabei dachte ich als ich in die Küche kam wo Ramona und Christian/ Nick schon mit dem Frühstück beschäftigt waren. Gemeinsam begannen wir die Nahrungsaufnahme als auch Maik und Christian mit dem Auto ankamen. Wie immer wurde es plötzlich etwas hektisch. Aufpumpen,Gelpacks,wo sind meine Schuhe, Brille säubern, Foto machen und los. 6.15 Uhr auf gings zum Start.

Startblock E war unsere Zone und ohne große Schwierigkeiten standen wir gegen 6.50 Uhr in der ersten Reihe desselben. Bei guter Unterhaltung, Schwelgen in alten Erinnerungen und Rennplanung verging die Zeit bis zum Start schnell und schließlich hörten wir das Klacken der Pedalen im Startblock vor uns. Viel Glück und auf gings.

Nach der Überfahrt der Transpondermatte versuchte ich an ein Team heranzufahren das anscheinend Ambitionen hatte. Mit 45 gings raus aus der Stadt und tatsächlich, wir waren noch komplett. Wobei ich ehrlich sagen muss, das ich schon fast den Überblick verloren hatte. Konzentrieren, nicht stürzen und die ersten, oft hecktischen Kilometer hinter mich bringen. Hinter mir hörte ich Christian/Nicks Atmung und Christian konnte ich neben mir entdecken. Carsten hatte ich auch kurz im Augenwinkel also alles Gut. Zwischen den Bäumen und Häuser konnte ich schon die Köhlbrandbrücke erkennen. Immer noch vorne und immer noch am anderen Team lutschend gings mit 30 (Maik behauptete später mit 50) die Brücke hoch. Wie zu erwarten platzte hier die Gruppe. Ich und Christian nahmen raus während Christian/Nick am Horizont verschwand. In den Harburger Bergen blieben wir schließlich stehen und warteten. Nach ein paar Minuten waren wir wieder vereint und weiter gings. Kurze Zeit später war Christian /Nick auch wieder dabei und es ging gemeinschaftlich weiter. Mit hohem Tempo schossen wir durch die wellige Landschaft. Nach einer kurzen Unaufmerksamkeit war plötzlich eine Lücke und ich war allein. Die Gruppe hatte sich gespalten und ich war gut 30 Meter hinter Christian, Christian/Nick und Carsten. Egal dachte ich, Maik ist ja wahrscheinlich noch in der Nähe da fahr ich gleich wieder hin. Pustekuchen. Wir kamen an den Wendepunkt der Südrunde und nun stieg das Tempo nochmals, da der Rückenwind uns antrieb. Hinzu kamen häufige Ortsdurchfahrten . So wurde der Abstand größer anstatt kleiner. Ich kann einfach nich taktisch klug fahren dachte ich, als ich plötzlich feststelle das ich der Depp war der vorn fuhr. Mist, falsche Gruppe. Umzingelt von 100 Km fahrern die anscheinend auch alle keinen Bock hatten zu fahren, oder nicht mehr konnten schlich ich mit 35 durchs Gelände. Also selber an die Spitze Tempo machen aber doch Körner sparen. In der Hoffnung das bald ein schneller Zug von hinten kommen würde blieb ich vorn. Kilometer verstrichen als endlich, kurz vor Hamburg ein Express heranrollte. Eingeklinkt und schon war ich wieder im Rennen. Jetzt wurde es Richtig heiß, mein Wasservorrat von knapp 2 Litern war weggeraucht und bis zur Verpflegungskontrolle waren es noch ein paar Kilometer.  Mit Vollgas durch die Streckenteilung und geraume Zeit später rollte ich an die Verpflegungsstation wo alle außer Maik schon warteten. Trinken, trinken,trinken,trinken und etwas essen. So verbrachten wir die nächsten Minuten. Endlich kam Maik, auch er verpflegte sich und dann ging es gemeinsam weiter. Doch kurze Zeit später klaffte schon wieder eine Lücke. Irgendwie war ich wieder eingeklemmt ... keine Ahnung. Wir fuhren Richtung Jevenst..Str. Angefeuert von Ramona und den Kids gings Richrung Norden und wir eröffneten den X-men Kreisel. Christian /Nick eröffnete mit 41, Christian konterte mit 43 usw. Auch ich hatte Gas und war immer wieder vorn. Carsten und Maik hielten sich eher zurück. Der nördliche Wendepunkt war erreicht. Von nun an kam der Wind wieder von vorn. Wir wurden auf 37/38 zurückgebremst waren aber immer noch vorn und kreiselten. Ein oder zwei andere Fahrer waren noch mit in der Führung ansonsten 300 Lutscher hinter uns. Nun kamen immer wieder Ortschaften. Plötzlich in einem Kreisverkehr, ich war gerade hinten in unserer Gruppe wurde ich innen von einem Fahrer überholt. Dieser kam ins straucheln und ich musste ausweichen wobei ich gegen den Bordstein fuhr....DEFEKT. Innerhalb weniger Sekunder rauschte das Feld an mir vorbei. Der Typ vor mir hatte es anscheinend geschafft, während ich mich daran machte den Schlauch zu wechseln. Unter den Augen einiger Zuschauer war ich relativ schnell fertig . Komischerweise kamen in der Zeit kaum Radfahrer, zumindest kein Pulk mehr vorbei.  Anlatschen weiter gings. Keine Ahnung wie lange ich gebraucht hatte. Beim Antritt merkte ich, das meine Beine keinen Bock mehr hatten. Krampfansätze und keine Körner mehr. Entnervt nahm ich Tempo raus und rollte Richtung Elbe. 134 Km lagen hinter mir als ich den Kösterberg erreichte. An einen Antritt war nicht zu denken, die Beine krampften immer noch. Kurze Zeit später kehrte aber wieder leben in mich zurück. Anscheinen war es ein Versorgungsproblem gewesen, denn wider erwarten konnte ich wieder treten. Sogleich hängte ich mich an eine vorbeifahrende Truppe. In der Annahme die anderen wären weg hatte ich innerlich schon mit den Rennen abgeschlossen, als sie unerwartet am Straßenrand auftauchten.  Na sowas. Mit neuer Motivation gings nun wieder gemeinsam gen Ziel und wie immer wurde auch in diesem Jahr auf den letzten KM wieder Vollgas gegeben. Christian/Nick und Christian gaben nochmals alles bis zum Zielsprint. Die letzten Meter war mir die Angelegenheit aber zu haarig und so kam ich mit Carsten einige Sekunden später durchs Ziel. Maik hatte wohl schon vorher rausgenommen und kam nach uns.

Geschafft, wir wurden weitergeschleust und gaben die Transponder ab. Es dauerte einige Zeit bin wir unser Gratisbier in den Händen hielten und anstossen konnten, aber dann ließen wir es uns schmecken. 

Endlich bei Carsten angekommen machten wir es uns nach einem kurzen Abschlussfoto im Garten gemütlich. Mir war ohne Ende heiß, mich fröstelte und ich war frustriert über mein Rennen. Es sollte auch noch etwas dauern, bis meine Laune wieder besser würde.  Nie wieder, so waren meine Worte. Nach einer Erfrischenden Dusche war mir sofort wieder heiß und ich verspeiste 2 Stücke  Bienenstich gefolgt von einem Teller Nudeln. Ab in den Schatten aber selbst da war es unerträglich heiß. Dann gegen 16 Uhr gings für Christian/Nick und mich gen Heimat.

Was für ein Wochenende. Vielen Dank an Ramona und Carsten für Bewirtung und Organisation.  Team X-Men Group erreicht Platz 78/92 der Teamwertung.

 

Platz Pl.AK Pl.(M/W) Startnr. Name AK Team Ankunft Fahrzeit km/h ∅ Streckenlänge  
1526 687 1560 41414 Brozio, Bernhard (GER) Senioren 2 X-Men-Group 12:23:45 04:33:27 34,47 157,1  
1515 682 1549 41415 Dr. Fix, Christian (GER) Senioren 2 X-Men-Group 12:23:23 04:33:05 34,52 157,1  
1553 418 1587 41416 Jalass, Maik (GER) Senioren 1 X-Men-Group 12:25:04 04:34:45 34,31 157,1  
1517 683 1551 41417 Kossler, Carsten (GER) Senioren 2 X-Men-Group 12:23:27 04:33:09 34,51 157,1  
1514 405 1548 41418 Dr. Schumacher, Christian (GER) Senioren 1 X-Men-Group 12:23:23 04:33:03 34,52 157,1  
                       
                       
                       

 

 

 

05.08.2012 Cycletec 33 Km

kurzentschlossen gings heute morgen mit Bodo nach Krefeld. Wieder erwarten wurde das Wetter immer besser und zum Start kam sogar die Sonne raus. Schon beim einfahren merkte ich, das meine Beine noch nicht richtig erholt waren. Nach dem Start wurde es direkt hart, da der Wind zunehmend auffrischte.  Ich pendelte um die 40 als ich endlich den 2.KV umrundet hatte . Mit Rückenwind gings etwas schneller und auf der Start Ziel ging ich bis 45 hoch. Dann kam der Gegenwindhammer und ich merkte meine Beine. Der Puls war gut aber es kam unten nix raus. In der 2. Runde lief es ähnlich und ich musste mich richtig quälen. Auch die Sitzposition bereitete mir wieder Probleme und so eierte ich in die 3. Runde. Jetzt nochmal alles geben dachte ich aber meine Zeitmessung belehrte mich nachher eines besseren. Am Ende hatte ich noch fast eine Kollision mit einem Auto. Ich musste bis zum Stand abbremsen und wieder anlatschen. Wie auch immer!!! Total ausgepumpt gings über die Ziellinie und ich brauchte einige Zeit um wieder beizukommen. Mein Mäusekino sagt 51:10 ( 16:50;17:10;17:10) also  ein 38,7 er.  Mal schauen was die offizielle Zeitmessung sagt. 

Offiziell 51,14  also 38,65

 

 

 

 

22.07.2012  Paarzeitfahren Cycletec

 

 

Gegen 10.30 traf ich am Start auf Schweiger und Janine. Nachdem die Räder zusammengebaut, (dank an Janine für den Pulsgurt)  ich kurz ein paar Worte mit Thomas gewechselt und eingecheckt hatte, begaben wir uns zum warmfahren auf die Strecke. Nach ca. 20 min rollten wir wieder auf die Start Ziel und stellten uns in die Startreihe.  5,4,3,2,1... kaum hatten wir die erste re. hinter uns hörte ich schon das altbekannte Husten hinter mir. Dies war ein sicheres Zeichen, dass Schweiger hinten dran war. Wie immer gab es natürlich einen Plan den wir uns zurechtgelegt hatten. Dieser sah vor, die ersten 2 Runden mit 38/39 KM H zu absolvieren und dann zu schauen was noch geht. Da Schweiger quasi ohne Training mit an den Start ging, war klar, das ich die meiste Zeit im Wind sein würde. Auf dem Rückweg zur Start Ziel war plötzlich doch ein Gegenwindchen zu spüren, welches von Runde zu Runde stärker werden sollte. Am Wendepunkt  gab Schweiger den Schnitt durch 38,4 rief er mir zu und ich dachte OK weiter so. Rückenwind, 1. Runde rum, ab in die 2. Bei mir lief alles im grünen Bereich, Schweigers Husten hatte sich etwas beruhigt und der 1. KV lag vor uns. nach dem Antritt war Schweiger ein paar Meter weg und auch nach dem nächsten KV war wieder eine Lücke. Auf dem Weg zur Start / Ziel nahm ich Druck raus aber leider zu spät. Schweiger war platt, nix ging mehr. Meinen Vorschlag locker weiter zu fahren lehnte er ab. Also trat ich allein weiter in die Pedale und spulte das gewohnte Programm ab. Von nun an hatte ich zumindest 2 Fans an der Strecke die mich unterstützten. Zum Ende der 2. Runde merkte ich, dass ich nicht mehr ganz frisch war und nach dem 2.KV war der Gegenwind nun deutlich spürbar. Ich versuchte meinen Tritt zu finden und es gelang. Die wiedergefundene Form funktionierte tadellos, obwohl ich mich längst nicht so gut fühlte wie beim letzten Zeitfahren.  Auf dem Weg zum Wendepunkt hatte ich eine kleine Krise und viel kurz unter 37. Letzte Runde und wie immer alles geben dachte ich als ich an Schweiger und Janine vorbeizischte. Der Fahrtwind und meine Atmung waren so laut, dass ich ihre Anfeuerungen fast nicht hören konnte. Ab dem 2. KV wurde es hart, aber ich konnte die 40 halten. Auf der Start / Ziel gings ein letztes mal in Richtung Wendepunkt. Als ich diesen endlich hinter mir gelassen hatte kam der erlösende Rückenwind und es ging gen Ziel. BROZIO rief ich ein letztes mal um dann locker auszurollen.

1.Runde 17:20min   38,87 KM/H,  2.Runde 17:10min   38,97 KM/H,   3.Runde 16:50min   39,67 KM/H,   4. Runde 17:00min  39,65 KM/H

Macht am Ende eine 1:08:20 Std. natürlich nach meinem Tacho. Nach diesem beträgt die gefahrene Strecke auch 44,7 Km (39,2 er Schnitt). Leider ist die offizielle Streckenlänge aber 44 Km also sinkt der Schnitt auf 38,6 was immerhin eine Verbesserung zum letzten 44 Km Zeitfahren ist. 

Das Projekt Paarzeitfahren "Asspain 99" ist also komplett gescheitert. Hier muss in den nächsten Wochen auf jeden Fall analysiert werden wie es dazu kommen konnte.

Schweiger "Kopf hoch", das nächste Zeitfahren wartet schon (28.07 bei Horst) Gib Gas!!!

 

 

16.07.2012  Let it Rain 2

Pünktlich um 14 Uhr, gerade in dem Moment wo ich die Tür hinter min schloss öffnete der Himmel seine Schleusen. Zunächst noch zaghaft dann aber immer stärker. Endlich am alten Postweg angelangt waren Christian und ich schon nass bis auf die Knochen, aber umkehren wollten wir auch nicht mehr. Also ging es weiter von einem starken Rückenwind getrieben über Schermbeck nach Erle. Irgendwann dämmerte es mir das der Rückweg wohl nicht ganz so angenehm werden würde. Ab Erle gings gegen Wind und Regen über Marienthal zurück nach Essen.  92 Km in einem 31,66 er Schnitt stehen am Ende auf der Uhr. Wer hätte das gedacht!!!!  Und         Christian is "back"

 

 

14.07.2012 Zeitfahrcup 7.Lauf

Keine Heldentat aber es lief ganz gut. Wind ohne Ende!!! Zum Glück nur leichter Regen. 25:46; 25:40 = 51:26 min  40.13 Km/H.

Wider erwarten hatten wir, als wir als erste auf den Parkplatz rollten, nur ganz leichten Nieselregen was uns sehr erfreute. Auf dem Weg zur Einfahrrunde begrüßten wir noch schnell Horst u. Ulla; dann gings los. Auf der Start / Ziel war natürlich wieder ein frischer Gegenwind, kurzgesagt alles wie immer. Als erster ging ich um 9:40 auf die Runde. Die ersten 500 m blieb ich vorne auf dem Kleinen und ging erst in der 1. Senke auf das Große. Puls 175 und gute Beine?! Eine erste Vorahnung das es ganz gut laufen könnte beschlich mich. Nach der 2. re kam der Rückenwind und ich beschleunigte auf 48. Der Puls war insgesamt immer noch zu hoch, aber ich fühlte mich gut. Im Waldanstieg nahm ich Tempo raus war mit 37 aber immer noch zufrieden. Auch auf dem Weg zur 4. re gabs keinen Leistungseinbruch. Auf der Start Ziel war es hart. Die 40 waren kaum zu erreichen. an Horst vorbei gings in die Zweite. Bis zur 1. re war es eine Quälerei, aber dann lief es wieder besser. Kurz vor der 1.re wurde ich überholt . Ich versuchte (natürlich regelgerecht) dranzubleiben und es gelang mir bis zur 3. re dann wurde der Abstand merklich größer. Auf dem Weg zur. 3. re hielt ich konstant die 50 und die  Welle gings sogar mit 45 hoch. So lange und so schnell war ich in dem Streckenabschnitt noch nie. Das Tempo war weiterhin hoch. Kurz vor dem Waldanstieg hatte ich noch 42 drauf und konnte dich weitertreten. Nach der 4. re gingen allerdings so langsam die Lichter aus. Der Antritt beschleunigte mich gerade mal auf 40 und ich merkte wie schwer meine Tritte wurden. das Tempo brach ein. Dann kam die letzte Welle. Ich gab alles der Wind aber auch. Irgendwann war ich wieder über 40 aber  mir war klar, dass ich hier ordentlich Zeit verloren hatte. Ab in die Senke zum Ziel und noch einmal auf 45 beschleunigt, aber zu früh gefreut, keine Körner mehr. Mit letzter Kraft über die Linie; geschafft.  

Hat sich schneller angefühlt als es war, aber immerhin nicht so grottig wie die letzten Rennen. Bodo wurde von einer temporären Herbstdepression erfasst und blieb unter 40.

 

 

08.07.2012 Cycletec 44 Km "let it rain"

Kurzentschlossen begab ich mich nach einer mageren Trainingswoche nach Krefeld . Vom heutigen Sauwetter abgeschreckt waren einige Athleten nicht angetreten und so konnte ich eine Startzeit um 11:06 ergattern. Nach kurzem Einfahren war ich schon nass bis auf die Haut aber da war es auch schon soweit, es ging los. Gut gelaunt fuhr ich die ersten 300 Meter. Bei der 1.re wartete eine Baustelle die umfahren werden musste. Weiter zum 1.KV pendelte ich um die 38 .  Ich rollte vorsichtig durch um dann wieder zu beschleunigen. Blos nicht "maulen" Nach dem 2. Kv kam der böige Wind eher von hinten und so schaltete ich dicker. Mein Plan die erste Runde ruhig angehen zu lassen scheiterte. 165 zeigte mein Tacho und leider keine Leichtigkeit in meinen Beinen. Auf der Start Ziel fuhr ich weiter verhalten um Körner zu sparen. nach der Wende kam ein brutaler Gegenwind der mich auf 35 herabbremste. Noch 3 mal dachte ich als ich über die Start Ziel fuhr. Die 2. Runde ging ich debenfalls zurückhaltend an. Leider ging mein Plan nicht auf ab der 3. Gas zu geben. Regen, Regen und Wind.. Plötzlich höre ich ACHTUNG, blicke auf und kollidiere fast mit einem Fahrer der am Straßenrand einen Defekt hat. Adrenalin pur, welches ich aber auf den nächsten 200 Metern komplett abbaute. Nach dem 2. KV lief es etwas besser, aber mir war klar, dass ich heute deutlich Zeit liegen lassen würde. In der 4. versuchte ich nochmals alles zu mobilisieren. Es wurde wie immer hart, und gegen den Wind schaffe ich auf der Start/Ziel nicht mal 38.  Egal, mitgemacht auch wenn die Zeit 1:10:31 Std. nicht gut ist, werd ich wohl ein paar Punkte ergattern. Kurioser-Weise entspricht mein subjektives Gefühl nicht der Zeitmessung. Gefühlt bin ich hinten raus schnellen geworden. Zeitmessung 1. 17:30 2. 17:40  3. 17:40 4. 17:40.

Mal abwarten was Thomas gestoppt hat.

 

 

01.07.2012 Zeitfahrcup 6. Lauf

Eine Schlange erwartete uns nach der Einfahrrunde an der Start/Ziel. So hieß es erstmal warten bis endlich die 5.4.3.2.1 ertönten.

Nach dem Start versagte die Geschwindigkeitsmessung meines Tachos. Mist !!! fluchte ich. Ab jetzt also nach Puls fahren. Gegen den Wind lief es so lala und nach der 2. und 3. re wartete ich auf den Beschleunigungsschub. Der Puls pendelte um die 160 aber ich kam nicht richtig in die Gäge . Vor der 3. re fühlte ich mich schlapp. Dieses Gefühl blieb im Waldanstieg. Ich quälte mich bis zu 4. re und dachte bereits an Aufgabe, vor allem als wieder der Gegenwind kam. Hinter mir war bereits Bodo zu erkennen als ich über die Start / Ziel in die 2. Runde ging. Wieder die Zwischenzeit vergessen, dachte ich als die 1, re schon wieder in Sicht kam. Nach einigen Flüchen lief es trotzdem nicht besser.  Ich war absolut bocklos. Hinzu kamen Sitzprobleme und ich musste mehrmals die Aero-Position verlassen. Dann die 2. re und Rückenwind. Ich schaltete 2 Gänge dicker als plötzlich Bodo an mir vorbeizog. Schwupp lagen 10 Meter zwischen uns. Ich dachte na komm halt den Abstand und das tat ich. Für die nächsten 500 m blieb ich auf Abstand, bemerkte aber das mein Puls viel zu niedrig war. Die Beine taten zwar weh aber auf gehts dachte ich. In der Welle vor der 3. re überholte ich ihn wieder. Nach der 3. fuhr er wieder vor. Immer mit Abstand und seitlich setzte ich mich vorm Waldanstieg wieder vor ihn. Danach kam er wieder vor. Glaub ich zumindest. Wie auch immer nach der 4. re war der Abstand etwas größer, aber ich merkte, das ich die Lücke problemlos schließen konnte. Nach der letzten Welle suchte ich alle Körner zusammen und überholte ihn ein letztes mal. So nahm er mir am Ende nur 50 Sekunden ab.

Etwas frustriert ob meines mangelnden Timeings am Wettkampftag in Bestform zu sein, wechselte ich auf den Rennen und fuhr mit Ingo gen Heimat. Nach weiteren schönen windigen Kilometern, bei bester Unterhaltung, rollte ich gegen 13.30 Uhr auf den Hof. 

Was für ein grottiger Lauf. Am Ende steht eine 51:16 min. Also 40,26 Km/H Platz 27. Bodo bleibt knapp unter nem 41 er.( Platz 21)  Meine Konkurrenten in der Stadtmeisterschaft weit vor mir auf Platz 2. und 23. 

Hilfe !!! Wer hat meine " Form " gefunden; Bitte melden!!

 

 

25.06.2012     Die Racing B`s

Bin mit Bodo in die Cycletec Teamwertung eingestiegen. Momentan Platz 12 von 15

 

23.06.2012 Asspain Tour

Zusammen mit Ingo gings gegen 7:30 los. Schöne wellige Runde Richtung Wuppertal. Am Ende standen 107 KM auf dem Tacho. Mehr davon!

 

 

22.06.2012  Besuch bei "Cycletec"

Da ich ja immer mit meiner Sitzposition auf dem Zeitfahrrenner unzufrieden bin wollte ich dieses Problem endlich aus der welt schaffen. Kurzfristig bekam ich bei Cycletec Chef Thomas Dinter einen Termin. Also nix wie hin.Da ich vor dem Termin noch etwas Zeit hatte gings auf eine schlanke 30 KM Rund rund um Krefeld. Nach kurzem Gespräch gings auch direkt zur Sache. Auf der Rolle gabs zunächst eine kleine Videofilmeinheit und direkt danach zur ersten Analysen. Trotz der Schnelligkeit waren doch einige Besonderheiten meines Stils durch den Profi zu erkennen. Dann noch kurz eine grobe Vermessung meines Körpers und dann die Überprüfung der eingestellten Position.

Fazit: Mein Tritt ist zu Spitz, die Beinbewegung nicht symmetrisch, meine Hüfte ist zu unruhig. Das Rad ist aber gut eingestellt (UCI Zulassung erteilt)!!! 

Empfehlung: Sattel eher noch 5mm höher; Vorbau evtl.1 cm kürzer oder Rückenbeweglichkeit verbessern.

 

 

 

 

16.06.2012 Zeitfahrcup 5. Lauf

"Bodo nimmt mir 50 Sekunden ab und bei mir läuft es nicht so recht. Mal sehen was die offiziellen Zeiten sagen. inoffiziell 25:40"

 

Sturzbäche von Regen fallen vom Himmel als ich heute morgen aufstand um meinen Renner startklar zu machen. Am Start nieselte es noch leicht, aber als die 5.4.3.2.1 erklangen war es zumindest von Oben trocken. Nach meiner Schlappe beim letzten Cycletec Lauf wollte ich heute zumindest wieder zu Bodo aufschließen. Wie auch immer, eigendlich lief es ganz gut. Beim Puls durfte es heute etwas mehr sein aber dass war Ok. Vor der ersten re pendelte ich wie immer um die 40. Danach kam der Rückenwind und nach der 2. re pendelte ich lange um die 50. Auch im Anstieg vor der 3. re lief es noch aber dann kam der erste Einbruch. Nach der 3. re nahm ich wieder Geschwindigkeit auf aber zum  Ende des Waldanstiegs hatte ich wieder ein Powerloch. Ich quälte mich bis zur 4. re gegen den Wind, der noch weiter auffrischte, um dann endlich langsam, zu langsam die 40 zu überschreiten. Nach der letzten Welle wurde es nochmals hart. Die Beine waren platt und endlich rollte ich über die Ziellinie. Kurz hinter mir kam Bodo durch, also nix rausgeholt. 25:36 sinds am Ende und 40 Sek. zu Bodo. Einige waren heute schneller, aber da der 1. in der Stadtmeisterschaftswertung nicht da war werde ich wohl kurz auf diesen Platz rutschen.

 

 

 

 

 

10.06.2012 Kleine Bergtour 2 

Mit etwas Verspätung, auf Grund eines gerissenen Schaltzugs an Bodos Renner, machten wir uns auf gen Ruhrtal um die dort herumliegenden Berge zu befahren. Klemensborn, In der Borbeck, Langenberger Sender und andere Schmankerl waren auf unserer Wunschliste. War ne echt super Tour außer das Bodo "Berge zum kotzen findet" . OK!!! nächste Tour Flachetappe. 90 KM, 1500 HM in 3:38:20.

 

09.06.2012 Kleine Bergtour

Bei gutem Wind brach ich um 7:30 Uhr auf um ein paar Höhenmeter zu machen. Am Ende stehen knapp 80 Km, 1250 Hm in einem 23,8 er Schnitt auf dem Tacho.

 

07.06.2012  Cycletec 4. Lauf

Etwas angeschlagen und vor allem zeitlich viel zu spät luden wir, von Hektik getrieben unsere Räder aus um uns noch kurz einzufahren. Auf der Start/ Ziel war Gegenwind der mit jeder Runde zunehmen sollte. Bodo startete heute vor mir, und davor gingen Schweiger und Janine ins Rennen. Die ersten Meter liefen gut, ich beschleunigte auf 40 und durchfuhr (diesmal ohne Knacken ) die erste re. Zum ersten KV machte ich weiter Druck . Vor dem 2. KV kamen mir Schweiger und Janine entgegen, dann auch Bodo. Ich zählte bis zum Kreisverkehr "30 Sek" : Ok der Abstand war gleich. Bei wechselnden Windverhältnissen gings zurück . Auf der Start Ziel kam der Rückenwind, aberirgendwie blieb die Beschleunigung aus. Nach der Wende kam ich nur mit Mühe gegen den Wind voran und brach tempomäßig ein.  Die zweite Runde lief ziemlich gequält. Vor dem zweiten KV kam mir Bodo entgegen und ich konnte auch ohne zu Zählen feststellen das er schneller war . Ende der 2. fühlte ich mich etwas besser. Die Kraftlosigkeit war immer noch da, aber die Moral war wieder da. Allerdings blieb der Puls zu niedrig, was kein gutes Zeichen war.  Vor dem 2. KV sah ich Bodo diesemal noch weiter vor. Etwas frustriert versuchte ich nochmals alles zu mobilisieren. Im zweiten Streckenabschnitt blieb ich deutlich über 43 und auf der S/Z sogar über 50 aber gegen den Wind brach ich wieder ein und quälte mich mit letzter Motivation über die Linie. 15:45; 16:00 und 15:50 waren die Durchgangszeiten. Macht am Ende eine 47:35 min. Bedenkt man die etwas verkürzte Strecke ist damit kein Blumentopf zu gewinnen. Trotzdem ist der ca. 39,27 er Schnitt wieder eine Verbesserung.Bodo Knackt den 40iger Schnitt(40,07)  " Glückwunsch"

 

 

 

03.06.2012 Zeitfahrcup 4.Lauf

Bei 8 Grad ,Regen und Wind gings nach einer verkürzten Aufwärmrunde an den Start. Wie zu erwarten waren Bodo und ich nicht die einzigen die sich vom Wetter unbeeindruckt zeigten. Horst hatte kurzerhand die Renndistanz auf eine Runde verkürzt und das war auch gut so. Nach dem Start lief es gut. Mit Rückenwind gings schnell über 40. Leider war aber der Puls viel zu hoch. Nach der 1. re kam der Wind und es viel mir schwer die 40 zu knacken. Dies wurde auch nach der 2. re nicht besser. Ich kam nicht in Tritt und so blieb der Puls hoch aber die Geschwindigkeit niedrig. Im Waldanstieg brach ich total zusammen und auch danach konnte ich nicht beschleunigen. Nach der 4. re versuchte ich die Geschwindigkeit zu erhöhen. Mit 54 gings gen Ziel aber immer noch kein Rythmus dafür schmerzende Beine und ein zu hoher Puls. Der Endspurt war auch eher ein dahinsiechen. Geschafft !!! Klatschnasse, triefende Klamotten verpacken und ab nach Hause. 25:50 sagt mein Mäusekino!!! Wie grottig. Aber mal schauen wie sich die anderen so geschlagen haben.

 

So der Plan ist aufgegangen anscheinend war es hart heute!!! Offizielles Ergebnis Platz 7 von 32 in 25:54 min ; macht einen 39,85 er Schnitt und 8 Punkte. Einige Favoriten die mich sonst meilenweit überholen sind eingeknickt wie ne Primel. 

http://zeitfahrcup.de/

 

 

19.05.2012  Zeitfahrcup 3. Lauf

Bei gutem Wetter und wie immer ordentlich Wind gings gegen die Fahrtrichtung in die Einfahrrunde. Bodo feilte noch ein wenig an seiner Sitzposition und ich versuchte das exxtreme Knacken im Wiegetritt zu lokalisieren. Ohne Erfolg! Ich startete vor Bodo und trat zunächst nur verhalten in die Pedale, immerhin standen heute 2 Runden auf dem Programm. Ich versuchte bis zur 1. re. die 40 zu halten um dann mit Rückenwind weiter zu beschleunigen. Es gelang und auch der Puls war mit 165 im optimalen Bereich. Zur 3. re hatte ich 48 drauf und nahm an Tempo raus da ich Körner sparen wollte. dann kam der Waldanstieg und es lief nicht gut. Runter auf 35 und mächtig angefressen kam ich erst langsam wieder auf Touren. Ich pendelte um die 38 als ich die 4.re hinter mir lies. Trotz Gegenwind trat ich 45 bei akzeptablen Puls. Beim Blick zurück konnte ich einen Fahrer erkennen. Mist!!, da kommt Bodo, dachte ich und versuchte zu beschleunigen. An der Start/ Ziel war Gedränge und so verpasste ich die Zwischenzeit zu nehmen. Plötzlich wurde es hart. Der sanfte Anstieg und der Gegenwind bremsten mich ab und erst in der nächsten Mulde erreichte ich wieder die 40. Nach der 1. re. schaltete ich deutlich dicker und versuchte die 43 zu halten. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Keuchen und ein Fahrer zog vorbei. Es war glücklicherweise nicht Bodo. Jetzt Vollgas dachte ich und nach der 2. re beschleunigte ich auf 48 die ich bis zum Anstieg vor der 3. re hielt.  Bei einem Blick zurück konnte ich diesmal Bodo, knapp 300 m hinter mir erkennen. Gegen den Seitenwind ging ich in den Waldanstieg und versuchte mit hoher Frequenz zu fahren. Die Beine wurden dick aber die 4. re war in Sicht und mein Hintermann außer Sicht. Quälende Sekunden vergingen bis ich nach dem abbiegen wied