ASSPAIN 2010
RRC Zeitfahrcup Wertung
| 24.4 | 1.5 | 29.5 | 6.6 | 27.6 | 4.7 | 25.7 | 1.8 | 21.8 | 5.9 | Gesamt | |
| Ralle | - | - | 1 | - | - | - | - | - | - | 1 | |
| Ingo | - | 1 | 1 | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| Taucher | 1 | 1 | 1 | - | 1 | - | - | - | - | 1 | 5 |
| Schweiger | 1 | - | 1 | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| Flip | 1 | 4 |
1 |
- | 5 | 3 | 4 | - | - | 6 | 24 |
RAD AM RING 20.-22.08.2010
Platz 191 von 661 : Ziel erreicht
25 Runden / 23;47:51 Std. / 625 Km / 13750 Hm
Gegen 13 Uhr fuhren wir, nachdem alles eingeladen und eingekauft war, gen Nürburgring. Nach kurzer Zeit standen wir wie zu erwarten im ersten Stau aber alles in allem kamen wir schnell durch. Nach einer kurzen Rast/ Bierpause fuhren wir wir in die Parkposition am Ring. Bei bester laune und Wetter machte ich mich unter den fachkundigen Augen des Asspain Teams daran, Tauchers Rad seinen neuen Carbon-Frame zu verpassen. Nach knapp 1/1/2 Stunden kam die Autoschlange ins rollen. Leider kamen wir noch nicht auf den Ring, sondern nur etwas weiter auf einen großen Schotterparkplatz. Bei Atze Schröder und Gerstenkaltschale verging die Zeit aber wie im Flug und irgendwann standen wir endlich auf unserer Lehm-Parzelle.
C028 lag direkt hinter der 1. Rechtskurve nach der Zielgeraden. Leider bestand der Untergrund aus Lehm. Gut das es nicht regnete so war es nur ständig staubig.
Der Abend kam schnell und Ralle zauberte einen leckeren Salat. Nachdem der Grill aufgebaut war gabs auch noch lecker Käsewurst und Fleisch. Gegen 12 begaben wir uns dann zur Nacht. Schweiger ging ins Wurfzelt, Taucher in den Bus, Ralle Ingo und ich in den Wohnanhänger.
SAMSTAG
Mit der nötigen Gelassenheit starteten wir in den Tag. Nach dem Frühstück und einer individuell gestalteten sanitären Entspannungsphase, begab ich mich mit Schweiger ins Event-Center um die Startunterlagen abzuholen. danach beobachteten wir die Starts der Läufer um dann bei bestem Wetter unsere Räder auf Hochglanz zu bringen. Ingo und Taucher besuchten brav die Teambesprechung und der Rest plante schon die nächsten 24 Stunden. Jede Menge Zeit und plötzlich wurde es doch hektisch. Gegen 12:45 begab ich mich mit Ingo zur Startaufstellung.
1.Runde
Ingo und Taucher wollten die erste Runde mitfahren, aber Taucher war plötzlich nicht mehr da und so starteten wir um 13:20 Uhr ohne ihn. Bei der Vorbeifahrt an unserer Parzelle sah ich ihn noch kurz. Jetzt wurde es ernst. Die erste Runde ist immer besonders hecktisch und gefährlich, da alle noch sehr dicht zusammen sind. Ich gab Vollgas und irgendwann war Ingo nicht mehr hinter mir. Egal weiter!!! In der Fuchsröhre fiel mein Tacho aus aber ich trat selbst bergab alles was ging (Ingo erreichte hier in der ersten Runde seinen Top-Speed mit 95 Km/h). Bis hinter Breitscheid knallte ich alle Wellen mit dem Großen Blatt hoch. Dann kam der Anstieg und ich suchte meinen Tritt. Der Puls war hoch aber ich war auch nicht langsam. Nach der Hohen 8 trat ich weiter voll rein. Vor der Döttinger höhe fand ich einen guten Trupp und mit 50 gings gegen den Wind gen Ziel. Die Hitze machte mir zu schaffen aber ich schnupperte bereits Zielluft und schaltete einen Gang dicker. Auf der Zielgerade gab ich das Funksignal zum Wechsel. Ralle wartete in der Kurve und ich fuhr an ihm vorbei, doch dann klappte die Transponderübergabe während der Fahrt doch noch. Zurück in der Parzelle blickte ich auf meinen Tacho und konnte es nicht glauben. 31,98 er Schnitt 45:35 min. OK !!
2. Runde
17:46 Uhr ich startete zu meiner 2. Runde. Die Hitze war immer noch enorm. Ich hatte seit der ersten Runde Kopfschmerzen aber sonst war ich gut drauf. Von Taucher übernahm ich die Flasche und ab gings. Sofort merkte ich meine Beine. Oha dachte ich aber das Tempo stimmte noch. Bis Breitscheid lief alles super und dann gings hoch. Nach der Hohen 8 war ich Plötzlich allein. Bisher hatte mich nur ein Fahrer überholt und den hatte ich auch am Anstieg bereits zurücküberholt aber jetzt war weit und breit nix zu sehen. Gegen den Wind hatte ich so schlechte Karten aber egal. Ich merkte bereits deutlich meine Beine als ich mich langsam einem ca. 20 Fahrer großen Feld näherte. Am Schwalbenschwanz hatte ich mich rangekämpft. Auf dem Anstieg zur Döttinger Höhe wurden sie aber immer langsamer und so zog ich vorbei. Blöd jetzt war ich vorn. Ich fuhr das gesamte erste Flachstück vor, dann scherte ich aus in Erwartung der nächste würde übernehmen. Wie an einer Perlenkette hatte ich alle im Schlepptau. Leider kam aber nix mehr. Als der hinter mir fahrende die Führung übernahm, brach er sogleich wie eine "Primel" zusammen und die Perlenkette wurde zu einem Haufen. Verdammt dachte ich und nahm wieder fahrt auf. Die Beine taten weh aber es lief. Ich trat weiter rein und im letzten Anstieg vor dem Ziel war keiner von den Lutschern mehr hinter mit. Nach der Übergabe war ich KO. Mir war schlecht und die Kopfschmerzen waren wieder da. Obwohl ich vermeindlich alles gegeben hatte war die Zeit wesentlich schlechter 51:35.Min. OK die Strecke war auch ca. 1 Km länger aber trotzdem nur ein 29,5 er Schnitt.
3.Runde
Meine erste Nachtrunde startete um 22:24 Uhr. Nach dem einfahren auf der Rolle lief es recht gut . Bergab war ich wesentlich vorsichtiger. Wie immer war die erste Nachtfahrt etwas ganz besonderes. Ich versuchte vor allem am Anstieg die Geschwindigkeit hoch zu halten. Ich war fast die ganze Zeit allein und so war ich froh als ich nach 54:25 min / 27,9 er Schnitt die Flasche übergab.
4.Runde
Mir war kalt und ich hatte keinen Bock als ich um 3:20 Uhr aufs Rad stieg. Ich kam trotz einfahren überhaupt nicht in die Gänge und fühlte mich schlapp. Bergab ließ ich unmotiviert rollen, dann nach der Hälfte des Anstiegs zur Hohen 8 kehrte Leben in mich zurück und ich fühlte mich besser. Weiterhin allein durchpflügte ich Nacht bis endlich die Lichter des Start/Ziel-Bereichs zu sehen waren. 57:00 Min 26,6 er Schnitt. Wie grottig!!!
5.u.6.Runde
Gegen 7:15 wurde ich wach. Die Signale welche mein Körper mir sendete waren auch schon mal besser aber in einer Stunde war ich wieder dran. Ich frühstückte irgendwelche Reste und suchte die Entspannung auf dem Dixie Klo. Ich wurde nur langsam wacher, aber in der Nacht waren wir um einige Positionen nach vorn gerückt. Platz 208 war momentan unser Rang. Aus taktischen Gründen stand nun eine Doppelrunde auf meinem Programm. Es war bereits wieder Heiß als ich um 8:18 Uhr auf die Strecke ging. In der ersten Runde wollte ich Körner sparen um in der 2. nochmal einen raus zu lassen. Aber ich war bereits leer. keine Körner mehr weit und breit und meine schlimmsten Befürchtungen sollten bestätigt werden. Krampfansätze begleiteten mich in der ersten Runde die mit einer Zeit von 58:31 endete. Weiter ging es in die Zweite. Ich gab alles aber ein Blick auf den Tacho verriet das das nicht mehr viel war. Subjektiv schienen meine Beine zu zerplatzen aber mein Puls war gerade mal bei 135. So stampfte ich kurz vorm umkippen mit einem 135 Puls die Hohe 8 hoch. Oben angekommen erwischte ich einen guten Zug. Auf der Döttinger Höhe ging ich sogar nochmals in Führung aber insgesamt wurde dies meine schlechteste Runde mit einer Zeit von 59:39 /25,4 er Schnitt .
Geschafft, ich hab keinen Bock mehr auf eine weitere Runde und gehe erstmal Duschen. Die Duschen swaren überfüllt, dafür aber schön kalt und natürlich hatte ich mal wieder keine Badeschlappen. Kurzum es ging schnell. Mit Taucher schleppte ich mich zurück zu unserer Parzelle wo wor in ein kleines Taktisches geplänkel ob der letzten Runden verfielen. Aber es blieb dabei Ingo sollte mit seiner Runde das Rennen beenden. Sehr verärgert über den Stau im Zielbereich kam Ingo nach 50:28 zurück. Eine 1A Zeit. Etwas desorrientiert hockten wir zusammen, und grillten die letzten Steaks weg. Ingo organisierte die Siegerplaketten und ob des zunehmend dunkler werdenden Himmels begannen wir mit dem Zusammenpacken. Gegen 15 Uhr gings zurück nach Haus.
Ein Super ASSPAIN RAD AM RING Wochende das ich wohl wie die anderen nicht so schnell vergessen werde. Wenn wir nächstes Jahr nochmals ambitioniert fahren wollen muss sich aber was an der Logistik ändern.
ASSPAIN
18.08.2010
Die Vorbereitung geht in die heiße Phase.
Ralle bereitet sich an der Nordsee akribisch auf seinen Einsatz vor ("Der Wind ist mein Freund), während Ingo die Einsamkeit der Berge gesucht hat um sich die nötige Wettkampfhärte zu holen. Schweiger hat mit Welt -und Europameistern in Engadin trainiert. Und ich, wie immer ?!
Unsere Jubiläumsfahrt ins KWT ist noch keine 10 Tage alt da ist das Team auch schon wieder voll dabei !!!!!
06.01.2010
Die RAR Anmeldung für 2010 ist erfolgt.
Der Plan steht;
ANGRIFF
Ein Platz unter den ersten 200 Teams ist unser Ziel. Mit dabei:
Schweiger -Teamchef bergab- Asspain 99,07,08,09
Ralle -nennt mich Lance- Asspain 99,09
Flip -Teamchef bergauf- Asspain 99,08,09
??? -
09.01.2010 ASSPAIN TEAM + "Skatepark Borbeck"
So, heute haben wir es dem Schneesturm besorgt. Wintertraining vom feinsten !!! Mit dabei waren auch Taucher und Christian.
ASSPAIN XXX-TREME
SKATEPARK BORBECK von Clipfish
10.01.2010 Skatepark 2 Asspain +
So heute ging es insgesamt sportlicher zur Sache. Recht bald machten wir den ganzen Park unsicher und scheuten dabei weder Anstiege noch Abfahrten. Eva und Heike drehten als Skatepark-Rookies ihre ersten Runden.
13.01.2010 ASSPAIN
Tolle Neuigkeiten, wir sind komplett. Heute erreichte mich folgende Nachricht!!!
Hallo ASSPAIN,
hiermit kann ich feierlich verkünden, dass ich die Freigabe für RAR 2010 erhalten habe. D.h. ich bin am 21./22.08.2010 offiziell am Start!!!
Grüße und Arschschmerz
Ingo
Damit steht das Team für RAR 2010:
Schweiger -Teamchef bergab- Asspain 99,07,08,09
Ralle -nennt mich Lance- Asspain 99,09
Flip -Teamchef bergauf- Asspain 99,08,09
Ingo - Asspain 99