Doppelter Rahmenbruch !!!!!
Bei der vermeintlichen Reparatur von Tauchers MTB wurde nach der Demontage des Tretlagers ein Bruch der Schwinge sichtbar. Mal sehen ob Rose den Rahmen als Garantiefall annimmt.
Auch Christian konnte mit dem Alfsee-MTB nur noch ein paar Kilometer fahren bevor auch hier die Schwinge ihren Geist aufgab.
Allerdings ist sein Rahmen weit außerhalb jeglicher Garantie.
Ja, der Alfsee fordert halt seinen Tribut ;-)
1 Taucher
2 Schweiger
3 Ralle
4 Christian
5 Thorsten M
6 Flip
Paff und schon wieder vorbei. Die 2 Auflage unseres Alfsee Events stand unter keinem guten Stern und bevor es besser werden sollte wurde es zunächst noch schlechter. Von technischen Defekten über Wetterkapriolen bis hin zu tiefen philosophischen Diskussionen über Ausscheidungen, war wieder alles dabei. Mein tiefstes Bedauern an alle die absagen mussten oder Termindefekte hatten und nächstes Jahr nicht fest im Team sind. Castings oder Qualifikationrennen müssen wohl entscheiden wer 2016 ins Asspain Team kommt ;-)
6:30, widerwillig erhebe ich mich aus dem Bett da für 7 die Abfahrt geplant ist. Aber schon in diesem Moment Klingelt es!. Christian der Early Bird konnte es wohl nicht erwarten und war schon etwas früher vor Ort. Unwesentlich später, als endlich alle notwendigen Utensilien verstaut waren, brausten wir gen Osnabrück.
Nach kurzweiliger Fahrt nahmen wir kurz vor 9 Kontakt mit den anderen auf, welche schon Freitag angereist waren. Nach kurzer Besprechung rollten wir ohne große Widerstände kurze Zeit später auf unsere Parzelle.
Nachdem wir gefrühstückt hatten wurde so langsam über die noch anstehenden Reparaturen und über die Startreihenfolge nachgedacht. Letzteres wurde noch verschoben denn zunächst stand die Rad-Pflege, Reparatur und Restauration (Verschrottung) im Vordergrund. So endete Ralles jährliches Radputzen wenige Stunden später in eine Katastrophe, nachdem der Dreck, welches das MTB bislang zusammengehalten hatte, entfernt war. Nach seiner ersten Runde brauchte er Leihräder. Natürlich tat das seiner Leistung keinen Abbruch. Aber auch an Tauchers und Schweigers "Rädern" gab es einiges zu regeln. So bestimmten Reifendruck, Profiltiefe und Bremspunkte unsere nächsten Stunden. Irgendwann nahm sich Taucher ein Herz und legte, frei aus dem Bauch heraus, die Startreihenfolge fest. Während wir so dahinlebten verschlechterte sich um uns herum die Wetterlage extrem. Pünktlich zur 1. Runde brach ja auch das Unwetter los.
Während ich mich umzog brach um uns herum das Unwetter los. Hagel; Regen und Böen trafen uns unter dem Pavillon schon hart aber Taucher konnte das volle Programm genießen. Ich entschied mich die Regenkleidung anzulegen um zumindest das gröbste abzulenken. Sicherheitshalber wertete ich mein Sportgerät noch mit einem Schutzblech auf. Ja das Sportgerät? War das 29 er wirklich die richtige Entscheidung??? Von Zweifeln zerfressen begab ich mich an den Start. Als Taucher auf die Ziel gerade einbog konnte man die Spuren der Runde unzweifelhaft an ihm erkennen. Paff Rampe rauf. Kurze Zeit später übergab er anscheinend nicht optimal gelaunt den Staffelstab an mich.Los gings.
Mit einem geschmeidigen Spung begab ich mich aufs Rad. Natürlich hatte ich meinen Pulsmesser vergessen also vertraute ich meinem empfinden und gab Gas. Der erste Teil der Strecke war gleich aber durch den Regen sehr rutschig. Vor allem bei den Passagen über Gras war ich sehr vorsichtig. An den ersten knackigen Rampen zeigte sich, das dass 29 er genau richtig gewählt war .Ohne Traktionsprobleme erklomm ich die Anstiege. Auch bei den rappeligen Wiesenpassagen hatte ich den Eindruck besser zu rollen. In den nächsten Runden bestätigte sich der Eindruck zunehmend. Normalerweise bin ich ja eher vorsichtig unterwegs aber diesmal... Auf den Asphaltpassagen lief es ganz gut und so war ich bald am Wendepunkt. Allerdings war mir schwindelig und schlecht und ein zunehmender Hitzestau brachte mich an den Wahnsinn. Während der Fahrt versuchte ich die Regenjacke auszuziehen und es gelang. Am Bootshaus wurde es nochmals hakelig. Übergabe an Schweiger, noch schnell ein paar Infos und ab. Mir war kotzig und kalt als ich unsere Base erreichte. Uff
Mit Pulsmesser bewaffnet gings diesmal in eine Aufwärmphase. Schweiger hatte meine erwartete Startzeit errechnet aber als ich mich an der Wechselzone einfand kam mir Ralle schon hefig winkend entgegen. Taucher war schneller und somit lief meine Rundenzeit bereits. Ahrggg!!!!. Kaum hatte ich den Wechselbereich verlassen piepste es schon an meinem Handgelenk . Puls über 175, OK Tempo rausnehmen. Das piepsen verstummte aber der Puls war immer noch zu hoch. Vor allem spiegelte sich der Puls nicht in der Leistung. Aber nun war klar, warum in der 1. Runde nichts ging. Ich hatte einfach überdreht. Auf der Strecke war viel Verkehr. Ich überholte und steckte wie in der 1. Runde häufiger fest. Zumindest war die Strecke nun wesentlich griffiger und besser zu befahren. Das Rad lief gut aber noch hatte ich keinen Rhythmus. Abgekämpft erreichte ich die Passage am Bootshaus und quälte mich bis zum Ziel. Mehr als unzufrieden kehrte ich schlecht gelaunt ins Camp zurück.
Nach lebhafter Diskussion über die Rundeneinteilung in der Nacht wurde folgender Plan geschmiedet. Zunächst wollten Ich und Schweiger je 3 Runden fahren und danach die anderen im 2 er Rythmus weiterfahren. Ein möglicher Effekt wäre eine längere Schlafperiode für die anderen Fahrer. Außerdem hatten Schweiger und ich die meisten Trainingskilometer in den Beinen und somit nach "Papierform" die besten Voraussetzungen. Voll motiviert übernahm ich genau um 21:30 das Staffelband von Taucher. Mit Lampen ausgestattet begab ich mich auf den Kurs und merkte sofort das es besser lief. Der Puls war gut. Locker und doch nicht langsam fand ich endlich meinen Tritt. Die erste Rund war noch in der Dämmerung. Als ich am Wendepunke auf den Alfsee blicken konnte war dieser vom Sonnenuntergang rot gefärbt. Von einer neuen Leichtigkeit befallen tauchte ich in die erste Nachtrunde und hatte plötzlich richtig Spass.Na endlich !!! Leider stellte sich plöttzlich auch ein dringendes Bedürfniss ein welchem ich kurze Zeit später auch nachgeben musste. Nachdem ich um 357 ml leichter war glitt ich weiter durch die Nacht. Kurioserweise waren kaum Fahrer unterwegt und ich war weitgehend allein. Mein Vertrauen ins Bike vertiefte sich weiterhin. Kein rutschen spurtreu... fräste ichmich durch die anspruchsvolleren Passagen. Als ich zum 2. Mal durch Ziel rollte merkte ich meine Beine, aber für eine Runde würde es noch reichen. Auch diese verlief ohne weitere Zwischenfälle. Einfach Spass pur. Als ich mich dem Wechselbereich näherte hatte ich noch bock weiter zu fahren aber Schweiger erwartete mich schon mit voller Beleuchtung. Viel Spass und weg war er. An der Base hatten sich alle schon abgelegt. Gegen 0:50 musste ich Christian auf die Strecke schicken. Also ging ich erstmal Zeit wegduschen um danach bei 5 Grad im Pavillion darauf zu warten das die Zeit verging. Hier zeigte sich wie wichtig Ralles Wohnwagen war. Zur Grundausstattung gehörte nämlich auch ein kleiner Heizlüfter welcher uns allen sehr dienlich war. Ich prüfte Schweigers Zwischenzeiten und bemerkte das diese zu langsam waren. Hatte er Probleme? Wie sich später herausstellte wurde er von Krämpfen geplagt. Später als geplant ging Christian auf die Strecke und ich legte mich zur wohlverdienten Nachtruhe.
Nach unruhiger Nacht erwachte ich aus einem dösenden Halbschlaf und bereitete mich auf meine erste Tagrunde vor. Nach einer sanitären Entspannungsphase nahm ich etwas Nahrung auf, checkte das
Bike und wartete auf Tauchers Durchgangszeiten der seine 2 Nachtrunden im hellen absolvieren konnte. Erwartungsgemäß waren die Rundenzeiten in der Nacht nicht so schnell aber irgendwie waren wir
plötzlich auf dem 7. Gesamtplatz. Angespornt von dieser Nachricht hoffte ich nur, das meiner Beine sich regeneriert hatten.
Tauchers Gesicht sprach Bände als er mir den Staffelstab übergab. Er hatte alles gegeben (personal Best) Mit dem festen Willen es nicht zu übertreiben joggte ich aus der Wechselzone. Es lief gut.
Die Beine waren locker der Puls gut (150) und auf der Strecke nix los. Ich kam gut durch die erste Trailpassage. Als ich den Damm erreichte merkte ich den starken Seitenwind welcher wenig
später zum Gegenwind wurde. Keine 30 auf den Flachpasagen aber dafür klappten die Anstiege. Mit einer neuen Technik und dem notwendigen Vertrauen in mein Bike lief es super. Am Wendepunkt schob
der Wind nun und ich eilte mit 36 weiter um an der nächsten Wiesenpassage ernsthaft ausgebremst zu werden. Auch um das Boothaus herum steckte ich 2x kurz fest bevor es wieder richtig
rollte. Nicht mehr ganz so locker übergab ich an Schweiger.
Im Pavillion ging alles seinen gewohnten Gang. Alle waren froh das mit dem Tag die Wäreme zurückgekehrt war. Obwohl wiederum Aussicht auf Regen bestand. Schweiger bemühte die mächtige wenn-dann Funktion um schon mal abzuchecken wer eventuell in die letzte Runde gehen würde. Eine allgemeine Unlust machte sich breit welche wohl auf die allgemeine Müdigkeit zurückgeführt werden kann. Egal!!! Mit der gleichen Taktik begab ich mich in die 7. Runde und stellte zu meiner Begeisterung fest:Et Läuft" Mit bester Sicht und Streckenkenntnis glitt ich durch die 1. Passagen. Dann kam der Wind und ich dachte ich würde stehen. Unendlich langsam näherte ich mich der 29 er Marke. Kaum hatte ich diese erreicht gings auch schon wieder den Deich hoch. das lief schon besser dachte ich und bemerkte sogleich das meine Beine nicht mehr die frischesten waren. Trotzdem hielt ich den Puls bei 145/50 um noch ein paar Reserven zu haben. Mit dem Rückenwind wurde es leichter aber die Passage am Bootshaus tat erstmals richtig weh. Mit einer 31:03wurde ich allerdings auch belohnt.
Die letzte Runde stand an und ich begab mich mit gemischten Gemischten Gefühlen gen Wechselzone. Sollte ich versuchen Vollgas zu geben oder lieber vernünftig zu fahren. Mhhhmm. Ich entschied mich für letzteres und fuhr weiterhin nach Pulsmesser. 20 Schläge unter dem Puls der 1. beiden Runden trat ich gegen den Wind. Ich war froh als der Wendepunkt zunächst in Sicht und dann erreicht war. Mit 43 preschte ich gen Bootshaus. Das Ziel schon in Sicht, wäre ich beinahe noch in eine Kollision verwickelt worden. Nur mit Glück gelang es mir noch auszuweichen. Mit letzter Motivation über die Ziellinie, das wars. 31:02 das nenne ich mal konstant.
Die Spannung stieg. Immer noch auf Platz 7 liegend war klar das wir den 6. nicht mehr holen könnten. Das Team hatte 1 Runde Vorsprung, also ca. 30 Min. Das Team auf Platz 8 lag ca 20 Min hinter
uns war also auch keine Gefahr mehr. Nur durch Defekt oder Sturz hätte sich dies noch ändern können. Allerdings stand der Schlussfahrer noch nicht 100% fest. Letztlich verpassten wir um 3 min die
Chance auf einen weiteren Rundengewinn.
Aber noch war ja alles offen. Christian ging auf seine letzte Runde und da wir alle nochmal einen draufgelegt hatten ...??? Und tatsächlich, auch Christian schaffte seine Bestzeit in der letzten
Runde. Mit einer 29:51 war er der einzige der die 30 er Schwelle knacken konnte.
Während Christian noch unterwegs war begann schon das große Zusammenräumen. Der Pavillion sollte unbedingt trocken eingepackt werden und auch die anderen Sachen mussten verstaut werden.
Hier half die jahrelange Erfahrung aller. Bis auf die "Heringe" hatten wir alles schnell zusammengepackt. Die Biester wollten einfach nicht mehr aus dem Boden. Nach Abschlussfoto ging es dann
bald auf dem Heimweg.
Gut , das wir dabei waren
Duschmeister 1.Platz Taucher
Füße-Fön-Meister 1.Platz Thorsten
Schlechtestes Material 1.Platz Ralle
Schnellste Runde 1.Platz Christian
Mehr als 2 Räder dabei 1.Platz Schweiger
Meiste Runden 1.Platz Schweiger/Flip
Es ist geschafft, der 1. SIXPACK Teil ist auf dem Weg gen Alfsee!!! Der Rest folgt morgen früh.
Am Ende sind wir noch 6 Fahrer und starten auch offiziell bei den 6 er Teams. Hoffentlich wird es nicht zu matschig!!! und alle bleiben fit.
26.05.2015
So, drei Tage vor dem Rennen gehts nun langsam in die "heiße Phase". Thorsten D musste leider das Team verlassen. Somit sind wir nun mit 6 Fahrern ein schlagkräftiges ASSPAIN SIXPACK. Auf der
Aktivsee-Seite gibt es allerlei neues zu lesen also bitte!!! Besonders interessant ist die Möglichkeit Fahrer per App zu verfolgen. Bin mal gespannt. Mal sehen, ob die Rennleitung uns noch in die
Wertung der 6 er Teams mit aufnimmt. Nachgefragt hab ich zumindest. Freitag gehts für die ersten los, der Rest rollt Samstag morgen aufs Gelände.
19.05.2015 Das Team wächst wieder!!!!
nachdem zunächst Volkmar abgesagt hatte kam es am gestrigen Abend noch zu einem unerwarteten Teamzuwachs. Thorsten M. hat spontan zugesagt bei uns mitzufahren. Nun haben wir zwei Thorsten im
Team. Da ist wohl ein interner Teamnanhme fällig, sonst kommt die mächtige "wenn dann" Funktion der Excel-Liste durcheinander.
14.05.2015
"How horny is that then" Christian is dabei. Asspain noch 2
12.05.2015
Oha, hätte ich mal nicht "geweckt" Ingo, Andreas und Daniel sind raus!!! :-( 3 Fahrer fehlen und die ersten Absagen potentieller MTB Mitstreiter sind auch schon da. Es wird eng für unser 8 er
Team.
09.05.2015
Der erste offizielle Weckruf ist per E-Mail raus. Mal schauen was die Mitstreiter so melden.
25.04.2015
Nach der heutigen Mtb Tour ist klar, das Ingo an den Start geht oder auch nicht. Zu 90% vielleicht!!!
11.04.2015
Was bisher...... Nix!!!
Ich hoffe alle trainieren gut oder auch nicht!!!
Olli fällt dieses Jahr aus, da seine Hüfte nach einer OP erst wieder verheilen muss. Wie man sieht steht auch Daniels und Ingos Teilnahme noch nicht 100% fest.