RRC Zeitfahrcup Wertung  2011

 

  10.04 1.5 5.5. Bergz. 22.5 28.5 5.6 19.6 10.7 7.8 20.8 25.9 Gesamt
Ralle  -  -    -  -  -            
Ingo  10  10  12  -  -  -          

32

Taucher  9  9  10  -  10  -           38
Schweiger  12  12  9  -  12  -           45
Flip  15  15  15

 -

 15  -           60

 

 

23.11.2010   Erste Entscheidungen

Team Asspain 2011 wird wohl nächstes Jahr wieder neu gemixt. Ingo und Ralle können leider nicht teilnehmen und somit sieht die Besetzung bis jetzt nur teiweise.

Nach ersten internen Teamgesprächen besteht kein Angriffsplan für RAR 2011 vielmehr knüpfen die Stategien eher an die frühen Jahre an. 

TEAM:  

Schweiger      -Teamchef bergab, Asspain 99,07,08,09,10

Taucher          -Mentales Training , Materialwartung- Asspain 07,08,10 

Flip                -Teamchef bergauf, Asspain 99, 08, 09, 10

 

 

 "Die Nordlichter"

Karsten

Christian

 

 

 

 

18.12.2010  Teamtraining im Skatepark Borbeck

Bei Sonnenschein und kackigen - 6 Grad stiegen Schweiger und ich in die Langlaufski um uns ein wenig zu vergnügen. Leider war das Asspain Team nicht ganz vollständig aber morgen wird es bestimmt mehr Teilnehmer geben. Nach ca. 7 Km glitten wir auf die Zielgerade.  

Das war ein super Einstieg so kanns weiter gehen.

 

Asspain

    

19.12.2010 Skatepark Borbeck

Bei 10cm Neuschnee und deutlich wärmeren Temperaturen (-1 Grad) als gestern stiegen wir gegen 9.30 Uhr in den teilweise unverspurten Schnee. Team Asspain 99 war komplett angetreten. Heike und Anne ergänzten unsere Schneesportgruppe. Schon am ersten Anstieg ließ Ralle die Funken fliegen und mein Puls stieg auf 175. So waren wir nur noch zu dritt als wir nach 1 Kilometer oben ankamen. Nun wurde es flacher und wir warteten kurz auf die anderen. In den nächten 30 min ackerten wir uns quer durch den Park um dann wieder mit den anderen zu fusionieren. Nach einem abschließenden Glühwein hieß es dann Abschied nehmen. 

Es war wieder Klasse!!!

 

 

 

02.01.2011 Walmedinger Horn

Kurz entschlossen ging um 5 Uhr morgens bei -20 Grad los. Die ca. 6,5 Km bis zum Gipfel sollten bei Sonnenaufgang erklommen sein. Nach den ersten Metern zog sich unser Team schon ordentlich auseinander. Dann beschlossen Ingo und Schweiger die Ski anzuschnallen während Ralle und ich die Gleitgeräte weiter auf dem Buckel trugen. Auf dem Weg zur Bühlalpe klebten Ingo und Schweiger die Felle auf, während Ralle und ich (gezwungenermaßen) weiter wanderten. Im steileren Gelände müssten wir sie dann auch ziehen lassen. Ingo zog nun weg während Ralle und ich im Steilen einen tritt suchten kämpfte Schweiger mit dem Material. Ich fand einen guten Tritt und Ralle ließ reißen. An der Bergstation gabs ein Gipfelbier, dann verabschiedeten Ralle und ich uns von Schweiger und Ingo. Nach einer kurzen Abfahrt begann für Ralle und mich ein erneuter kleiner Aufstieg zum Grat der Ochsenhofer Köpfe. Nach kurzer aber extremer Kletterexpedition waren wir endlich am Hang/Abhang unserer Wahl angekommen. Nach kurzer Routenbesprechung stürzte ich als erster in den 1 A Pulverschnee. Nachdem wir die steile Scharte hinter uns gebracht hatten öffnete sich der erste Hang. 20 Telemarkschwünge weiter hatten wir beide ein breites Grinsen im Gesicht. Dann kam die nächste Scharte vwo wir ein wenig kämpfen mussten. Aber auch hier empfing uns ein 1 A unberührter Tiefschneehang, den wir uns sogleich schmecken ließen. Ein paar Minuten später waren wir auf dem Wanderweg zur Schwarzwassertalhütte angekommen. Am Ifen vorbei skateten wir zum Fußweg in die Heubergmulde wo wir auch kurze Zeit später ankamen. Eine super Tour.

Asspain

 

 

1. Gemeinsamen Ausfahrt (12.06.11)

Im Rahmen des Sportprogramms des diesjährig, erstmals stattfindenden, Asspain-Pfingst-Events, legten wir eine respektable Gegenwind Tour hin. Der niederländische Seewind zeigte sich von seiner besten Seite, was nicht von allen Asspain Teamfahrern mit Jubel aufgenommen wurde. Manche Bemerkungen waren eindeutig der Kategorie " Jammern" zuzuordnen. Leider offenbarte uns Schweiger, dass auch sein Start bei RAR in diesem Jahr gefährdet ist. Mal sehen was wird. Knappe 86 KM in einem 29,6 er Schnitt.

I

 

Grüne Hölle wir kommen!!!

 

20.u.21.08.2011

Nachdem wir im letzten Jahr Vollgas gegeben hatten wollten wir es 2011 etwas ruhiger angehen lassen. Leider konnten Ingo und Ralle in diesem Jahr nicht dabei sein. Monate vorher schien die Frage, wer nun als vierter bei uns mitfahren würde geklärt, doch leider machten eine gerissene Sehne bzw. ein Schädelknochen der nicht zuwachsen wollte, unseren potentiellen Mitfahrern einen Strich durch die Rechnung. Wen wir auch anriefen, keiner hatte Zeit.  Doch dann kam die Wendung. Janine wollte es wagen sich in die "Grüne Hölle" zu stürzen. Willkommen im Team,übrigens die Rookies gehen um 10.15 zur Teambesprechung. 

Samstag 20.08.2011

Um 5 Uhr erinnerte mich mein Wecker daran das ich aufstehen wollte. Kurzerhand beschloss ich dies zu tun und fand mich alsbald an der Straße mit den zusammengepackten Sachen. 5.30 Uhr rollte Taucher noch etwas schlaftrunken bei mir ran. Nachdem alles verstaut war gings direkt Richtung Ring. Nach einem längeren Navigationsmonopoly hatten wir dann auch irgendwann die kürzeste oder war es doch die schnellste Route gefunden. Kaffee in Adenau und um 7.30 rollten wir entspannt auf den Ring zu unserer Parzelle C002. Da die meisten noch schlummerten ließ es sich Taucher natürlich nicht nehmen alle schon erwachten freudig zu begrüßen.  Die Parzelle war optimal. Direkt zu Beginn der "Mercedes Benz" Kurve mit Asphalt und Kies.

Nachdem wir Schweiger und Janine bergrüßt hatten, machten wir uns sogleich an den Aufbau unserer Materialien. Dann gings zum Einchecken, Schweiger begleitete Janine zur Teambesprechung. Taucher und Ich begannen unsere Räder zu putzen etc.  Danach gings an das Rad von Janine. Neue Pedale, Reifen, Bremsen einstellen usw. Auch Schweiger wollte sein Rad noch etwas aufforsten, aber das bestelle Ersatzteil hatte doch unverschämter Weise den falschen Durchmesser. Nun Ja, der Durchmesser blieb trotz anstarren der Gleiche und auch das Mantra " Aber ich hab doch gemessen" änderte insgesamt wenig. Irgendwann rückte der Start in greifbare nähe und wir schmissen uns in die Radklamotten. Zwischenzeitlich war es auf unserer Parzelle etwas voller geworden, denn Nina und Eva waren zu unserer Unterstützung angereist.

Wie immer wurde es plötzlich hecktisch. Die ersten starteten schon und wir standen noch nicht auf der Bahn. Wir wollten die erste Runde zusammen fahren und so stellten wir uns hinten an, sogar noch hinter die Mountainbikern. Irgendwann rollten wir über die Startlinie . Wir blieben annähernd zusammen und ich genoss die ersten tollen Abfahrten. Mit 83 durch die "Fuchsröhre" gerollt und dann Vollgas in den Gegenhang. Huiii, das hat gezischt. Dann der Aufstieg zur "Hohen Acht". Ich hatte Gas ohne Ende und fuhr dicke Gänge. Gleichzeitig erinnerte ich mich, wie trügerisch diese Gefühl in der 1. Runde ist, wenn man noch alle Körner beisammen hat. Dann gings wieder gemeinschaftlich weiter. Unser Rookie erwies sich als würdevolles Teammitglied und errang sofort unseren Respekt.

 

Da bei der Verpflegungsstation absoluter Vespenalarm herrschte hielten wir uns nicht lange auf und schossen über den 2. Streckenabschnitt. Die erste Runde war Geschichte und ich startete in die 2. Schon während der 1. Runde hörten wir den Rettungswagen und in der zweiten kam dann auch der Hubschrauber. Als ich durch die Fuchsröhre zischte konnte ich die verkrümmten Gestalten am Rand kauern sehen. Kein schöner Anblick aber nicht ablenken lassen, sonst liegst du gleich selber. Eine Runde später hätte es mich fast erwischt. Weiter gings in munterem Tritt und schnell war die zweite Runde geschafft. Da es so heiß war und ich zu wenig getrunken hatte, holte ich alles auf einmal nach. War wohl nicht ganz so schlau, denn als ich in die Dritte rollte rebellierte mein Magen. Jetzt wollte ich mal testen, wie schnell ich in der Fuchsröhre fahren könnte. Am "Flughafen" hatte ich Glück, vor mir nix zu sehen und nur Schweiger und Taucher hinter mir. Also 50 / 11 und los.

Nach der letzten re. Kurve trat ich noch bis 73 mehr ging nicht. Jetzt tief runter und rollen. Meine Augen träntern, der Wind war zu einem Orkan angeschwollen aber irgendwie wurde ich nicht wirklich schnell. Na egal sagte ich mir aber jetzt  mit Vollgas in den Gegenhang. Bei ca 75 konnte ich wieder mittreten, ich wollte dicke Scheibe bis oben fahren aber beim 3. oder 4. Tritt sprang die Kette ab. Ich trat volles Programm ins leere machte einen mächtigen Schlenker, blieb aber auf dem Bock. Puh das war knapp.  Am "Bergwerk" traf ich wieder auf Taucher und Schweiger die gerade versuchten beim Bergauffahren zu regenerieren.

3. Runde geschafft!!! Da mein Magen mir immer noch merkwürdige Signale sandte, beschloss ich erstmal im Camp zu bleiben und mit Nina und Eva etwas durchs Fahrerlager zu wandern. In der Zwischenzeit drehten die anderen ihre Runden. Dann gegen Abend, Nina und Eva hatten sich schon auf den Heimweg gemacht, spannten wir die Beleuchtung an und gingen auf die Nachtrunde.

Wie immer ein Erlebnis, aber nach meinem fast-Sturz in der 3. war ich bergab doch vorsichtig. Endlich waren die Vespen weg und wir verpflegten uns entspannt an der "Hohen Acht". Bis dahin war es allerdings nicht mehr so locker. Meine Körner waren verballert und ich fuhr wieder auf Normalniveu. Taucher hatte wohl 120% gegeben. Später im Camp fuhr er das Diclo-Programm und verschwand sehr schnell im VW. Auch mich überkam nach einer erfrischenden Dusche die  Müdigkeit und so schlummerte ich auf der Liege ein wenig ein. Als Schweiger und Janine von ihrer Nachtrunde zurückkamen ware auch sie alles andere als entspannt, aber für die Beiden gab es keine Ruhe. Zusammenpacken und ab in die Bretagne war angesagt. Als ich gegen 1 Uhr erwachte brachen sie gerade auf. Nach kurzer Verabschiedung begab ich mich, samt Liege, in eine waagerechte Position und schlief unter freiem Himmel im Kiesbett ein.   

Sonntag 21.08.2011

Der Tag erwachte, ich hatte bestens geruht  und war bereit für neue Taten. Von Taucher war noch nix zu sehen und so riss ich liebevoll die Schiebetür auf und betrachtete das vor mir liegende Etwas. Nach kurzer Zeit war Taucher aber auch voll da, organisierte einen Kaffee und wir begannen zu frühstücken. Noch etwas unschlüssig saßen wir so da als es plötzlich leicht zu nieseln begann. Keine 20 Sekunden später bissen die ersten in den Asphalt. "Wenn der 4. stürzt, starten wir" kaum hatte Taucher das ausgesprochen krachte es schon. Also rein in die Klamotten und los. Wir ließen es "ruhig" angehen, soweit dies auf dem Nürburgring möglich ist. Als wir auf die" Döettinger Höhe"kamen verrieten schwarze Wolken am Horizont das es wohl bald zu regnen anfangen würde und so beschlossen wir sofort eine 2. Runde hinterherzuschieben. Ich fühlte mich gut aber mit Beginn der Abfahrt begann es zu regnen. Alarm!! Es dauerte keine 30 Sekunden da hörte ich den Rettungswagen. Kurz vor der "Fuchsröhre" überholte er mich. Unten hatte es wieder einen erwischt. Im vorbeifahren konnte ich die Reste seines Trikots erkennen. Da war nicht mehr viel übrig. Dann wieder Tatüü Tatüü, in der nächsten Kurve saß schon Jemand und wurde betreut , da überholt mich doch so ein Trottel und knallte direkt neben mir hin und schliddert aus der Kurve. Sein Kumpel, der hinter ihm fährt tat es ihm gleich und verabschiedete sich mit einem lauten Krachen in Richtung Kurvenaußenseite. Ich blickte mich um und sah Taucher wie er unbeschadet durchkam. Puhh, hoffentlich kommt bald der Anstieg.  Am" Bergwerk" war dann alles Geschichte. Die Straße war trocken und die Sonne kam wieder durch. Später am Ziel war wieder bestes Wetter. Wir genossen (ich) die letzten Kilometer und dann rollten wir durchs Ziel. Wir beschlossen  beide nicht mehr zu fahren, sondern relaxt den Abbau anzugehen. Der Rest war Routine. Chip abgeben, Restguthaben von der Ringcard holen, Medallien organisieren, zusammenpacken und weg. Diese Jahr gehörten wir zu den ersten die den Ring verließen.

 

Platz 625 von 645

Janine             4 Runden

Schweiger      4 Runden

Taucher          6 Runden

Me,Myself & I  6Runden

Obwohl es das schlechteste Ergebnis aller Zeiten ist hat es doch wieder Spaß gemacht und war ein Erlebnis. Nächstes Jahr muss sich aber etwas ändern. Der Spirit war irgendwie weg. Taucher hatte da auch schon eine Idee. 

 

Asspain 2012 wir kommen, aber wohin und ich welcher Disziplin, wer weiß???